Wegen Corona: Die etwas andere Halterner Kreuztracht

Pfarrei St. Sixtus

Die 284. Halterner Kreuztracht steht in diesem Jahr unter dem Titel „Corona durchkreuzt das Leben“. Aufgrund der Pandemie ist es nicht möglich, traditionsgemäß zur Prozession auszuziehen.

Haltern

, 19.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In jedem Jahr wird das Gabelkreuz aus der Sixtuskirche zum Fest Kreuzerhöhung neu und üppig geschmückt.

In jedem Jahr wird das Gabelkreuz aus der Sixtuskirche zum Fest Kreuzerhöhung neu und üppig geschmückt. © Archivfoto: Elisabeth Schrief

Die Pfarrei St. Sixtus ist mit dem Annaberg und der Sixtus-Kirche der einzige Doppel-Wallfahrtsort im Bistum Münster. In der Pfarrkirche wird das wundertätige Kreuz verehrt. Es ist ein Gabelkreuz aus der Zeit um 1340. Einmal im Jahr, am Sonntag nach dem 14. September, feiern die Halterner das Fest Kreuzerhöhung. Dann tragen sie das festlich geschmückte Kreuz in einer Prozession durch die Stadt. Aber in diesem Jahr geht das nicht.

„Die große Kreuztracht am 20. September kann aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht in der gewohnten Weise stattfinden“, kündigt Pfarrer Michael Ostholthoff an. Die gebotenen Abstandsregelungen seien bei einer Prozession nicht einzuhalten. Die Kreuztracht soll aber nicht einfach ausfallen. Nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Sixtus werden an den gewohnten Stellen und darüber hinaus einige Stationen von 11 bis 17 Uhr zugänglich sein.

Betrachtungen, Bilder, Gebete und Lieder an den Stationen

An diesen Stationen hängen Plakate mit Texten aus der Bibel und Gebeten. Darüber hinaus können Halterner beziehungsweise Gäste mithilfe eines QR-Codes über das Handy weitere Medien wie Betrachtungen, Bilder und Lieder abrufen. So wurden schon die Fronleichnamsprozessionen in diesem Jahr organisiert.

Das sind die Stationen und ihre Themen:

  • Einführung: „Was bedeutet Kreuztracht“, Pfarrkirche St. Sixtus
  • „Corona und Schöpfung“, Erlöserkirche, 12 bis 17 Uhr
  • „Corona und Familien“, Kindergarten St. Marien an der Gildenstraße 24
  • „Corona und Arbeitswelt“, Kolpingkapelle am Prozessionsweg 12
  • „Corona und Kirche“, Kortenkapelle am Prozessionsweg
  • „Corona und Alter“, Altenwohnhaus St. Sixtus, Gartenstraße 1

Hinweis an die Teilnehmer: Bitte laden Sie sich einen QR-Reader vorab auf das Handy herunter und bringen auch einen Stift mit, da an einigen Stationen Fürbitten aufgeschrieben werden können. Die Kinder können Buntstifte mitbringen und einen Gruß malen.

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