Von Wolfgang Wiesmann

Vierter Haltern-Krimi spielt in Sythen – zwischen Fiktion und Realität

Wie auch in seinen ersten drei Krimis hat Wolfgang Wiesmann die Handlung seines vierten Buches nach Haltern verlegt. Er stützt sich auf das Tagebuch des Wärters eines Kriegsgefangenenlagers.
Auch der Opferstein in den Borkenbergen spielt eine zentrale Rolle im neuen Wiesmann-Krimi. © Antje Bücker

Ein halbes Jahr ist vergangen vom Niederschreiben des ersten Kapitels bis zur Abgabe des fertigen Manuskripts an den OCM Verlag in Dortmund. Die Idee zu seinem vierten Kriminalroman gab es allerdings schon viel länger.

Wolfgang Wiesmann arbeitet bereits am nächsten Haltern-Krimi. Der spielt im Milieu eines Frauenfußballvereins. © Antje Bücker © Antje Bücker

Wie auch in seinen ersten drei Krimis hat Wolfgang Wiesmann die im Stil einer realen Fiktion verfasste Handlung nach Haltern und Umgebung verlegt. Diesmal spielen sich in der Nähe von Sythen, Hausdülmen, den Borkenbergen und Börnste kriminelle Machenschaften ab, welche wie in den Romanen zuvor von Kommissarin Fey Amber aus Münster aufgeklärt werden.

Der Handlungsbogen umfasst Zeitraum von 100 Jahren

Um herauszufinden, wie die kürzliche Ermordung einer Frau aus Dülmen mit der angeblich versteckten Beute aus dem Überfall auf den Chauffeur des Grafen Westerholt vor 50 Jahren zusammenhängt und inwiefern ein Brief des Komponisten Beethoven an seine geliebte Wilhelmine von Westerholt und ein ehemaliger französischer Kriegsgefangener damit zu tun haben, muss die Kommissarin ihr ganzes kriminalistisches Kombinationsvermögen aufbringen. Der gesamte Handlungsbogen umfasst dabei einen Zeitraum von 100 Jahren.

Hier gibt es „Die verschollene Beute“

Zu erwerben ist der Roman „Die verschollene Beute“ für 12 Euro in der Buchhandlung Kortenkamp und bei Cleve.

Wiesmann arbeitet bereits an seinem fünften und letzten Haltern-Krimi, der diesmal im Milieu eines Frauenfußballvereins spielen wird und voraussichtlich im Sommer 2021 erscheint.

Seine Geschichte baut Wiesmann auf den Tagebuchaufzeichnungen des Barackenwärters eines Kriegsgefangenenlagers auf, das es im Jahre 1918 zwischen Haltern und Dülmen gegeben habe, erzählt er: „Das Lager auf dem Gelände des Silbersees II war für 10.000 Männer konzipiert. Um sich eine Vorstellung vom Lagerleben zu machen, habe ich diesen Roman geschrieben. Die Handlungen sind frei erfunden. Der Leser ist mitunter verunsichert, weil er Fiktion von Realität nicht zu trennen weiß. Das ist gezielte Absicht.“

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