Vielen Familien fehlt das Geld für Schulbücher

HALTERN „Es sind die Kinder, die durch die Hartz-IV-Reform enorm verloren haben“, begründet David Schütz (Caritasverband / Gemeindecaritas) das Hilfsprojekt der Caritaskonferenzen (CKD) zusammen mit der Arbeitskreis (AK) Obdachlosigkeit.

von Von Elke Rüdiger

, 31.07.2008, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schulpflichtige Kinder von Arbeitslosengeld (ALG)-II-Empfängern erhalten bis 13 Jahre einen festgelegten Regelsatz von 211 Euro, ab 14 Jahre 281 Euro. Darin sind für Grundschüler etwa 1,60 Euro im Monat für Schreibwaren enthalten.Auch in den vergangenen Jahren haben die ehrenamtlichen Caritasgruppen im Dekanat Haltern Familien finanzielle Notfallhilfen gegeben. Da Familien mit ALG II mit den nahezu stagnierenden Regelsätzen die zurzeit immer stärker steigenden Kosten ihrer Kinder nicht mehr bewältigen können, werde der finanzielle Druck immer größer, erklärt David Schütz.

Der AK Obdachlosigkeit und die CKD ermutigen Familien in Notlagen, die Hilfen der Kirchengemeinden und des AK Obdachlosigkeit für den aktuellen Schulbedarf anzunehmen. Hierzu können betroffene Familien auch zwei außerordentliche Sprechstunden des Sozialbüro Kompass im Caritasverband am Dienstag (5.), 14.30 bis 16.30 Uhr, und am Donnerstag (7.), 10 bis 12 Uhr, wahrnehmen. Hier können Familien mit geringem Einkommen (ALG-II-Bescheid oder Einkommensnachweis sind notwendig), die aufgrund der Einschulung oder eines Wechsels zur weiterführenden Schule einen erhöhten Bedarf an Schulmaterialien haben, auch einmalig Beihilfen in Form eines Gutscheines erhalten

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