Die beiden Projektverantwortlichen des Naturpark Hohe Mark, Tanja Knipping und Christina Illenseer, freuen sich über die Möglichkeiten für Rad-Touristen. © Naturpark Hohe Mark – Westmünste
Rad-Tourismus

„Vergnügen pur“: Die drei Haltern-Etappen auf der Hohe Mark Rad-Route

Die Fertigstellung der Hohe Mark Rad-Route ist für die Radsaison 2022 geplant, doch schon jetzt werden die ersten Meilensteine sichtbar. Und Haltern bildet einen großen Teil davon.

Seit kurzer Zeit ist die eigene Website zum 282 Kilometer langen Rundkurs der „Hohe Mark Rad-Route“ online. GPX-Downloads sollen die individuelle Planung der eigenen Route spielend einfach machen.

„Hier kann jeder seine Lieblingstour für eine Auszeit finden. Es stehen neben den zehn Etappen der Hohe Mark Rad-Route auch Mehrtages- und Tagestouren zur Wahl, die Froschkonzerte, alte Gemäuer, tierische Bewohner und immer wieder Wasserperspektiven zu bieten haben. Impressionen von Eindrücken auf den Touren sollen die Vorfreude auf die individuellen Pedal-Abenteuer steigern“, heißt es in einer Pressemitteilung des zuständigen Vereins „Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland“.

Die Haltern-Etappen im Überblick

Wer einen Blick riskiert, sieht schnell, dass Haltern am See einen großen Bereich der Rad-Route einnimmt. Von den auf der Internetseite gelisteten zehn Etappen starten oder enden zwei in Haltern am See und eine führt durch die Seestadt.

  • Die erste Etappe mit Haltern am See als Zwischenstation heißt „Genieße mit allen Sinnen“. Sie hat eine Länge von 25,5 Kilometern und führt über Dülmen, Sythen und Haltern nach Olfen. Geradezu malerisch klingt die Beschreibung dieser Etappe: „Optische Sahneschnittchen und Seeblickidylle, wildromantische Auenlandschaften umgeben von satten Wiesen und heimischen Tieren. Die richtige Umgebung, um zeitvergessen die Landschaft zu betrachten und dich für die simple Natur zu begeistern – ein Hochgenuss mit Nachklang.“
  • Die Etappe „Vergnügen pur“ endet in der Seestadt und beginnt wiederum in Olfen, führt aber über Datteln und Flaesheim nach Haltern. Auf der 25,1 Kilometer langen Strecke könne man Schiffe zählen auf einer bedeutenden Wasserstraße, ungewöhnliche Transportmittel für Mensch und Rad, bizarre Landschaft und ein „falsches“ Meer – nämlich das Dattelner Meer – entdecken.
  • Die dritte Etappe (Länge 18,9 Kilometer) mit „Haltern-Beteiligung“ führt über Lippramsdorf nach Dorsten/Hervest. Die Aufforderung an die Radler hier: „Besuche tierische Landschaftspfleger“. „Schöne Aussichten: Herzlich willkommen im Storchenland! Bieten: Wasserlandschaft mit sumpfigen Grünflächen, tierische Landschaftsarchitekten, seltene Arten und jede Menge Informationen für Neugierige! Interessiert?“, heißt es auf der Internetseite.

Zusätzlich zu diesen drei Etappen wird auch noch ein 124 Kilometer langer Rundkurs angeboten. Er führt über Reken, Dülmen, Haltern am See, Olfen, Datteln, Dorsten und Heiden.

Internetseite wird weiter ausgebaut

„Wir möchten mit unserer Website eine übersichtliche und mobil optimal nutzbare Infoplattform für Radtouristen bieten. In der Umsetzung der Website ist uns daher der Spagat zwischen visuellen Impressionen und einem geringen Datenballast wichtig gewesen“, berichten die beiden projektverantwortlichen Mitarbeiterinnen Tanja Knipping und Christina Illenseer vom Naturpark Hohe Mark und haben noch einen kleinen Tipp parat: „Schauen Sie regelmäßig auf der Website vorbei, denn sie wird fortlaufend um Menüs wie ‚radfreundliche Gastronomie‘ und ‚Unterkünfte‘ erweitert.“

Die Website ist ab sofort im Internet unter der Adresse www.hohemarkradroute.de zu finden.

Über den Autor
Redaktion Haltern
Benjamin Glöckner hat Germanistik und Geschichte an der Universität Duisburg-Essen studiert. Für Lensing Media arbeitet er seit 2001. Er schrieb und fotografierte schon für die Lokalredaktionen Dortmund, Münster, Selm, Dorsten und Haltern.
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