Unfall im Physikunterricht: Schüler und Integrationshelferin in Klinik

Joseph-Hennewig-Hauptschule

Was als Chemieunfall als Alarm einging, entpuppte sich als ein Experiment im Physikunterricht. An der Joseph-Hennewig-Hauptschule in Haltern war am Dienstagmorgen Großalarm.

Haltern

, 15.09.2020, 09:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feuerwehrkameraden aus Haltern, Dorsten, Marl und Recklinghausen waren an der Hauptschule im Einsatz.

Feuerwehrkameraden aus Haltern, Dorsten, Marl und Recklinghausen waren an der Hauptschule im Einsatz. © Guido Bludau

Am Dienstag gegen 8.45 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Großeinsatz an die Joseph-Hennewig-Hauptschule in Haltern gerufen. Gemeldet war ein Massenunfall von Verletzten - fachmännisch abgekürzt MANV. Feuerwehren aus Haltern, Dorsten, Marl und Recklinghausen eilten mit Einsatz- und Rettungswagen zur Holtwicker Straße. Hier hatte es im Physikraum einen Zwischenfall gegeben.

Experiment mit Bunsenbrenner ging schief

Nach Auskunft von Schulleiterin Dagmar Perret unternahm eine Klasse im Physikunterricht ein Experiment. Dabei setzten sechs Schüler auch einen Bunsenbrenner ein. Am Ende des Unterrichts klagten die Jungen über Übelkeit, einer von ihnen musste sich übergeben. Auch eine junge Integrationshelferin empfand Unwohlsein.

Die sechs Schüler im Alter von zwölf Jahren wurden mit Rettungswagen in die Dattelner Kinderklinik gebracht. Zwei 13 Jahre alte Schülerinnen aus der Nachbarklasse 7c meldeten sich ebenfalls mit Übelkeit. Sie wurden ebenfalls nach Datteln gefahren. Die Integrationshelferin kam ins Sixtus-Hospital.

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