Stadt Haltern gibt Hinweise zum Befüllen der Grünen Tonne

Grüne Tonne

Der Frühling lockt die Menschen in die Gärten und in Haltern am See werden die Grünen Tonnen fleißig befüllt. Oft landen aber nicht nur Gartenabfälle in den grünen Tonnen.

Haltern

07.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Je besser der Müll sortiert wird, desto weniger muss in den Entsorgungsanlagen nachsortiert werden.

Je besser der Müll sortiert wird, desto weniger muss in den Entsorgungsanlagen nachsortiert werden. © Stadt Haltern am See

Leider finden sich laut Angaben der Stadt Haltern zwischen den Grünabfällen immer wieder auch solche Abfälle, die gar dort nicht hingehören: Blumenübertöpfe, Taschentücher, behandelte Hölzer, Gartenwerkzeuge, Hundekotbeutel, Folien, Glas, Papier und auch Lebensmittel wie Essensreste oder Kartoffelschalen.

Die Grüne Tonne ist ausschließlich für kompostierbare Grünabfälle wie Strauchschnitt, Rasenschnitt, Laub, alte Blumenerde und verwelkte Blumen gedacht. Je gründlicher darauf geachtet wird, Fremdkörper und Störstoffe in den Grünen Tonnen zu vermeiden, desto erfolgreicher können die Grünabfälle verwertet werden.

Was passiert mit dem Müll aus der Grünen Tonne?

In der Regel erfolgt eine tägliche Verarbeitung der Grünabfälle im verarbeitenden Werk in Dorsten. Die angelieferten Abfälle aus Laub, Rasenschnitt und anderen pflanzlichen Abfällen werden zerkleinert, um Bakterien eine möglichst große Angriffsfläche zu bieten. Über verschiedene Siebanlagen werden die Grünabfälle sortiert, um eine optimale Weiterverarbeitung und -behandlung zu erreichen.

Durch Vergärung der Grünabfälle entsteht Biogas, das zur Stromerzeugung genutzt wird. Bei der Kompostierung werden Kompost und Substrate hergestellt, die dafür sorgen, dass Pflanzen gut wachsen und blühen können. Für hochwertigen Humus ohne Mikroplastikpartikel und um diese Kreislaufwirtschaft sinnvoll betreiben zu können, ist eine sortenreine Sammlung von Anfang an wichtig.

Sortenreines Sammeln wirkt sich auf die Gebühren aus

Im Übrigen gilt für jede Müllfraktion: Sortenreines Sammeln wirkt sich positiv auf die Gebühren für die Müllentsorgung aus. Je besser der Müll sortiert wird, desto weniger muss in den Entsorgungsanlagen nachsortiert werden. Anderenfalls ergeben sich durch falsch gesammelte Stoffe Effizienzprobleme.

Die Sortieranlagen in den Abfallbetrieben funktionieren am besten, wenn wirklich nur das in der jeweiligen Tonne landet, was dort auch hineingehört. Von gut sortiertem Müll profitieren also alle, die Umwelt und die Endverbraucher.

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