St. Laurentius-Gemeinde sieht Fusion als Herausforderung

Neujahrsempfang

HALTERN Beim Neujahrsempfang der St. Laurentius-Gemeinde der stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Peter Bücker die für 2011 vorgesehene Fusion aller Halterner Gemeinden als große Herausforderung.

von Von Florian Wilms

, 05.01.2010, 14:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pfarrer Berthold Engels und Peter Bücker stießen in der Gemeinde St. Laurentius auf das neue Jahr an.

Pfarrer Berthold Engels und Peter Bücker stießen in der Gemeinde St. Laurentius auf das neue Jahr an.

Oft werde vergessen, so Bücker, dass St. Laurentius ein mittelständiges Unternehmen sei. 25 Vollzeit- und etliche Teilzeitkräfte seien stets im Dienst der Kirche. Aus diesem Grund wurde eine Mitarbeitervereinigung gegründet. Höhepunkt des letzten Jahres war laut Bücker die 72-Stunden-Aktion der Jugend, die die Außenanlage des Kindergartens verschönerte. Durch Umbaumaßnahmen an beiden St. Laurentius-Kindergärten sollen neue Plätze für insgesamt 30 Kinder der „Pampas-Liga“ geschaffen werden. Die Kosten der Umbauarbeiten belaufen sich auf insgesamt rund 740 000 Euro und sollen Ende März abgeschlossen sein. Mit einer neuen Medienanlage wurde das Pfarrheim modernisiert. Mit Erlösen aus dem Pfarrfest, einer großzügigen Privatspende und Geldern aus der Gemeindekasse wurde die Anlage, die aus einem DVD- und Videoplayer, einer Mikrofonanlage, einem Beamer und einer Leinwand besteht, finanziert.

Probleme mache dagegen die große Fläche der Kirche. Bei 3700 Mitgliedern, die die Gemeinde zählt, erlaube das Bistum nur 370 qm. St. Laurentius gehören rund 900 qm. Deshalb wird die Kaplanei, die ohnehin nicht benötigt werde, so Bücker, durch einen Investor saniert und erweitert und danach an einen Sozialverband vermietet. Als eine große Herausforderung bezeichnete Peter Bücker die für 2011 vorgesehene Fusion aller Halterner Gemeinden. „Es bleibt nur das bestehen, was auch gebraucht wird“, betonte Bücker. „Wir wollen nicht den Untergang verwalten, sondern den Aufbruch mitbegehen. Man muss sich den eigenen Leistungen bewusst werden und diese auch vertreten“, so Bücker weiter. „Packen wir‘s an!“

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