Sparda-Bank will viele Filialen schließen - so geht es mit dem Standort Haltern weiter

Filialschließungen

Ende Oktober hatte die Sparda-Bank West angekündigt, im Zuge ihrer geplanten Umstrukturierung mehr als 40 Filialen zu schließen. Wir haben nachgefragt, was aus der Halterner Filiale wird.

Haltern

, 04.11.2019, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sparda-Bank will viele Filialen schließen - so geht es mit dem Standort Haltern weiter

Die Filiale der Sparda-Bank in Haltern an der Merschstraße. © Archivfoto Victoria Thünte

Weil ihre Kunden immer seltener eine Filiale besuchten und stattdessen Online-Banking und andere Services ihrer Finanzdienstleister nutzten, will die Sparda-Bank West bis 2022 nun insgesamt 43 Filialen schließen oder diese mit anderen am Standort zusammenlegen.

Auf Anfrage unserer Redaktion teilte die Sparda-Bank West nun mit, dass der Standort Haltern nicht von der Umstrukturierung betroffen ist und die Filiale an der Merschstraße erhalten bleibt. Die Sparda-Bank Haltern hatte sich erst im Herbst 2018 mit der Sparda-Bank West zusammengeschlossen. In Haltern hatte die Sparda-Bank im Geschäftsjahr 2018 etwa 5700 Kunden.

Man wolle sich stärker an die Bedürfnisse der Kunden anpassen und im Zuge dessen weniger genutzte Filialen im Kerngeschäftsgebiet - NRW, Münsterland bis zu den ostfriesischen Inseln - dichtmachen. Konkret bedeute das, dass an Multifilial-Standorten der Sparda-Bank West wie zum Beispiel in Köln, Essen, Düsseldorf, Münster oder Wuppertal, bisherige Filialen zu größeren Einheiten zusammengelegt würden, wie das Unternehmen mitteilte. Am Ende dieses Prozesses wolle man an 38 der bisherigen 56 Standorte mit Filialen vertreten sein.

Kontogebühren sollen erhöht werden

Man wolle möglichst von betriebsbedingten Kündigungen absehen und den Stellenabbau sozialverträglich gestalten, hieß es weiter.

Darüber hinaus sollen die Kontoführungsgebühren für das Sparda-Giro Online und das Sparda-Giro Flex ab April 2020 erhöht werden.

Die Sparda-Bank West gehört zu den großen Genossenschaftsbanken in Deutschland. Der Unternehmenssitz ist in Düsseldorf, eine Zweigniederlassung ist in Münster. Ihre Bilanzsumme belief sich zuletzt auf 12,2 Milliarden Euro.
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