Rund um die Katharina-von-Bora-Schule wird es bunter

Schüler pflanzen

Sie pflanzen Sträucher und bestücken ein Bienenhotel: Die Schüler der Katharina-von-Bora-Schule tun etwas für die Umwelt und ihre Schule.

Haltern

, 05.10.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund um die Katharina-von-Bora-Schule wird es bunter

Benjamin und Alex pflanzen mit Hilfe von Beatrix Jäger eine Weigelie an der Katharina-von-Bora-Schule.

Der Regen schreckte sie nicht ab: Über 30 Schüler und einige Eltern der Katharina-von-Bora-Grundschule beteiligten sich an der zweiten Bee-Happy-Pflanzaktion. Das Ziel: Das direkte Schulumfeld soll grüner, bunter und naturnaher werden.

Bereits im Frühjahr hatten die Schüler und Eltern mit dem Pflanzen begonnen. Damals hatten sie heimische Sträucher wie Hagebutten gepflanzt, außerdem Obststräucher wie Johannisbeeren und Stachelbeeren und sogar einen Birnen- und einen Pflaumenbaum.

Gieß-Aktion im heißen Sommer
Rund um die Katharina-von-Bora-Schule wird es bunter

Phil, Lukas und Paul freuen sich schon auf die bunten Nazissenblüten im Frühjahr © Jürgen Wolter

„Fast alle Pflanzen haben den heißen und trockenen Sommer überlebt“, freut sich Schulleiterin Vivi Klapheck. „Das hat aber nur geklappt, weil die Eltern sogar in den Ferien einen Gieß-Dienst eingerichtet hatten.“ Viele Eltern beteiligten sich auch am zweiten Teil der Aktion. Diesmal hatte die Gärtnerei Haunert die Schule mit einer Pflanzenspende unterstützt.

Wieder waren es vor allem heimische Sträucher wie die Weigelie, die von den Kleinen und großen Helfern zum Teil im strömenden Regen eingepflanzt wurden. Außerdem wurden die Frühjahrspflanzungen gepflegt und gesäubert und Narzissenzwiebeln gesetzt, die im Frühjahr für bunte Blüten sorgen werden.

Naturbewusstsein soll gestärkt werden
Rund um die Katharina-von-Bora-Schule wird es bunter

Cosimo und Jona bestücken das Bienenhotel. © Jürgen Wolter

„Viele Kinder haben nur noch wenig Naturbewusstsein“, begründet Vivi Klapheck, warum sich die Schule auf diese Weise engagiert. Sie lernen, das es beispielsweise Beeren nicht nur im Supermarkt gibt, sondern dass man sie im eigenen Garten ernten kann. „Es war Denise Plüß, eine der Mütter, die die Idee zu dem Projekt hatte“, so Vivi Klapheck. „Und die haben wir gern aufgegriffen. Die Pflanzaktion soll in Zukunft regelmäßig zwei Mal im Jahr durchgeführt werden.“

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