Reh ausgewichen: 18-Jähriger landet mit seinem Auto kopfüber im Graben

Unfall

Weil er auf der Bundesstraße 58 in Lippramsdorf einem Reh ausweichen musste, verlor ein 18-Jähriger aus Lüdinghausen die Kontrolle über sein Auto und schleuderte in den Straßengraben.

Lippramsdorf

, 19.04.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rehe treten unvermittelt auf die Straße, sie kennen keine Verkehrsregeln.

Ein 18-Jähriger musste nach eigenen Angaben einem Reh ausweichen und verunglückte (unser Foto ist ein Symbolbild). Auf den Straßen ist laut Polizei besonders am frühen Morgen mit Wildwechsel zu rechnen. © pa/obs/ADAC

Ein 18-jähriger Autofahrer aus Lüdinghausen erlebte am frühen Samstagmorgen gegen 1.30 Uhr eine große Schrecksekunde. Nach seinen Schilderungen musste er auf der Bundesstraße 58/Weseler Straße etwa 200 Meter vor der Einmündung Granatstraße einem Reh ausweichen.

18-Jähriger befreit sich selbst aus demolierten Wagen

Dabei verlor der junge Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet auf die unbefestigte Bankette der Weseler Straße, dann schleuderte der Wagen in den Straßengraben und blieb kopfüber dort liegen. Der Lüdinghauser konnte sich nach Angaben der Polizei selbst aus dem Wageninnern befreien. Allerdings verletzte er sich dabei an den zersplitterten Seitenscheiben. Den Sachschaden gibt die Polizei mit rund 1000 Euro an.

Wenn Tiere unvermittelt aus dem Gebüsch auf die Straße springen, ist der Autofahrer meist hilflos, sagt die Polizei. Das ganze Jahr über gibt es in Haltern und überall Zusammenstöße mit Wild, gerade auch mit Rehen. Die Pflanzenfresser sind unterwegs und stillen ihren Hunger auf frisches Grün. Dabei überqueren sie auch blindlings die Straßen, sie kennen keine Verkehrsregeln.

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