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Prozess im Tennislehrer-Skandal: Halternerin soll eigenes Kind missbraucht haben

Sexueller Missbrauch

Im Skandal um den verurteilten Tennislehrer aus Dorsten steht ab Mittwoch eine Halternerin vor dem Landgericht Essen. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, ihr Kind missbraucht zu haben.

Haltern, Dorsten

, 25.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Prozess im Tennislehrer-Skandal: Halternerin soll eigenes Kind missbraucht haben

Der Tennislehrer aus Dorsten und sein Verteidiger Siegmund Benecken. © Jörn Hartwich

Im Skandal um den verurteilten Tennislehrer aus Dorsten, der in rund 50 Fällen Frauen zum sexuellen Missbrauch an ihren Kinder angestiftet hatte, startet am heutigen Mittwochmorgen um 9 Uhr der Prozess gegen eine Halternerin vor dem Landgericht in Essen.

Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren droht

Der heute 27-Jährigen wird vorgeworfen, zwischen 2017 und 2018 in Dorsten in neun Fällen mit ihrem Partner, dem verurteilten Tennislehrer, sexuelle Handlungen vor ihren Kleinkindern vorgenommen zu haben. In einem Fall soll eine sexuelle Handlung an einem der Kinder durchgeführt worden sein. „Als Strafmaß ist – im Fall einer Verurteilung – eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren zu erwarten“, heißt es vom Pressesprecher des Landgerichtes Essen, Dr. Johannes Hidding. Vor diesem Prozess sei die Halternerin nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Richter Volker Uhlenbrock hatte dem Dorstener Tennislehrer im vergangenen Februar in einem anderen Verfahren vorgeworfen, sich jahrelang in verschiedenen Dating-Portalen bewegt zu haben, wo er den Kontakt zu alleinstehenden Frauen gesucht habe. Dann habe er das Vertrauen der Frauen perfide missbraucht. In sieben Fällen habe er Frauen dazu gebracht, ihre eigenen Kinder zu missbrauchen. Der 39-Jährige wurde bereits in einem anderen Verfahren zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt.

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