Plakate müssen in Haltern künftig mit einem Siegel versehen sein

Plakatierung

Die Verwaltung in Haltern regelt die Plakatierung in ihrem Stadtgebiet neu. Imagewerbung ist künftig untersagt - außerdem steigen die Gebühren.

Haltern

, 21.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
So wie dieses Exemplar aus dem vergangenen Jahr müssen künftig alle Plakate, die in Haltern aufgehängt werden, mit einem Datum versehen sein.

Die Verwaltung in Haltern regelt die Plakatierung in ihrem Stadtgebiet neu. © Holger Steffe (Archiv)

Um das wilde Plakatieren im Stadtgebiet künftig zu unterbinden, werden Siegelaufkleber eingeführt, mit denen die genehmigten und bezahlten Aushänge versehen werden müssen. Für diese Lösung fällte der Rat einen einstimmigen Beschluss. Zuvor war in der Politik über verschiedene Varianten diskutiert worden, so hatte die SPD eine Kaution vorgeschlagen, die FDP hatte sich für zentrale Plakatwände ausgesprochen.

Mit der Einführung der Siegel ist eine Gebührenerhöhung von vier auf fünf Euro pro Plakat und Monat verbunden. Ihre zulässige Gesamtzahl wird auf 30 (Doppel-)Plakate beschränkt. Sofern ein Veranstalter mehrere Events bewirbt, sollten 60 Plakattafeln im Stadtgebiet nicht überschritten werden. Pro Straßenzug dürfen maximal acht Plakate angebracht werden. Der Aushang darf nicht länger als vier Wochen dauern.

Verstöße sollen rigoros geahndet werden

Imageplakate, die lediglich eine Botschaft vermitteln und sich nicht auf eine Veranstaltung beziehen, sollen in Haltern nicht mehr zulässig sein.

Ordnungswidrigkeiten, die gegen diese Satzung verstoßen, sollen rigoroser geahndet werden. Wer also Plakate ohne Siegel in der Stadt verteilt, muss damit rechnen, dass diese zügig entfernt werden. Außerdem sollen Verstöße offensiver mit einem Bußgeld belegt werden.

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