Coronavirus

Patientenbesuche im Sixtus-Hospital unter strengen Auflagen möglich

Das Halterner Sixtus-Krankenhaus kehrt schrittweise zur Normalität zurück. Patienten dürfen ab dem 9. Juni (Mittwoch) wieder besucht werden. Es gibt jedoch strenge Regeln.
Das Sixtus-Krankenhaus will langsam zur Normalität zurückkehren. © Ingrid Wielens

Im St. Sixtus-Hospital in Haltern sind ab dem 9. Juni (Mittwoch) wieder Patientenbesuche möglich. Das hat der Klinikverbund KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord, zu dem das Halterner Krankenhaus gehört, am Dienstag mitgeteilt. Angesichts sinkender Inzidenzwerte und einer steigenden Impfquote im Kreis Recklinghausen seien die Besuche nun wieder möglich.

Ein Besucher pro Tag

Täglich darf demnach ein Patient von einem Besucher für eine Stunde besucht werden. Dieser Besucher müsse zuvor vom Patienten als Kontaktperson benannt worden sein, heißt es in der Mitteilung. Die Besuchszeit beschränkt sich auf den Zeitraum zwischen 14 und 19 Uhr.

„In einzelnen Bereichen kann es Einschränkungen geben“, so der Klinikverbund weiter. Für Ausnahmen in besonderen Fällen, zum Beispiel bei dementen sowie sterbenden Patienten oder aber bei stationär zu behandelnden Kindern und Jugendlichen, sei die Rücksprache mit dem behandelnden Facharzt oder der pflegerischen Leitung der Station erforderlich.

Zugangsbedingungen für den Krankenhausbesuch

Besucher des Sixtus-Krankenhauses müssen entweder einen negativen Corona-Test vom selbigen Tag oder vom Vortag (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen oder aber eine vollständige Impfung (mindestens 14 Tage zurückliegend) oder eine Genesung, nachgewiesen durch einen positiven PCR-Test (mindestens 28 Tage, maximal sechs Monate her).

Am Eingang muss jeder Besucher im Rahmen eines sogenannten Infektionsscreenings einen Fragebogen ausfüllen. Um Wartezeiten zu vermeiden, kann dieser auch zuvor online auf der Webseite unter www.kkrn.de heruntergeladen und dann ausgefüllt mitgebracht werden. Auf der Website des Klinikverbundes finden Interessierte zusätzliche Informationen zu den Testzeiten vor Ort.

Strenge Hygienerichtlinien bleiben bestehen

Es gelten weiterhin die bekannten Hygieneregeln: Tragen eines Medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske), Abstand halten, Hände desinfizieren und in geschlossenen Räumen lüften. „Wir dürfen nicht unterschätzen, wie wichtig ein Besuch für den Heilungsprozess ist, aber die Pandemie ist noch nicht vorbei. Daher können wir zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter Besuche nur unter strengen Auflagen zulassen. Dafür bitten wir um Verständnis“, erklärt Dr. Peter Harding, Ärztlicher Direktor des St. Sixtus-Hospitals.

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