Meinung

O du schöne Stolper-Tanne! Haltern muss bei Baumabholung nachjustieren

Die Stadt zieht eine positive Bilanz zur Tannen-Abholung. Anwohner sehen das anders. Noch kein Hals- und Beinbruch, meint unsere Autorin. Aber es muss sich was ändern, damit das nicht passiert.
Erstmalig werden die Tannen in Haltern dieses Jahr direkt an der Haustür abgeholt. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Besser geht‘s doch gar nicht! Die ausrangierten Weihnachtsbäume können in diesem Jahr erstmalig einfach vor die Tür gestellt werden, wenn die Festtage vorbei sind. Die Müllabfuhr holt sie dann gemeinsam mit dem Restmüll ab. Das ist doch ein super Service der Stadt Haltern!

Naja, ein bisschen besser geht es vielleicht schon. Und zwar an den Stellen, wo nicht genug Platz für Mülltonne, alte Tanne und Fußgänger ist. Da wird das Gehölz schnell zur gefährlichen Stolperfalle oder Straßenblockade.

„Dringenden Verbesserungsbedarf“ sieht deswegen der Halterner Dirk Klaus. Ich schließe mich der Meinung hat. Das ist aber auch völlig normal. Im ersten Versuch klappt es doch nie perfekt. Nicht umsonst heißt es so schön: Übung macht den Meister.

Die neue Abholstrategie sollte also keineswegs wieder über den Haufen geworfen werden – aber ein gewisser Feinschliff täte ihr gut. Die alten Tannen könnten doch dort, wo es einfach zu eng ist, von der Hofeinfahrt abgeholt werden. Oder sie werden in den engen Straßen an einer Stelle gesammelt, die gut zu umqueren ist.

Das gute: Es sind noch 11 Monate und 9 Tage bis zum nächsten Weihnachtsfest. Genug Zeit, um die perfekte Tannen-Lösung für Haltern zu finden, die dann hoffentlich Stadt UND Anwohner besinnlich stimmt.

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