Coronavirus

Noch Fragen offen: Die britische Corona-Mutation in Haltern

Das Coronavirus hat sich in Haltern wieder mehr ausgebreitet als in den Wochen zuvor. Der Inzidenzwert liegt jetzt bei 44,9.
Ein Coronavirus. Forschern des TU Wien-Spin-off Nanographics gelangen diese und andere Aufnahmen des Erregers. Es handelt sich dabei nicht um computergenerierte Modelle, sondern um durch neue Techniken entstandene 3D-Abbildungen "echter" SARS-CoV-2-Viren aus schockgefrorenen Proben. © picture alliance/dpa/Nanographics/apa

Nachdem der Inzidenzwert in Haltern in den vergangenen Wochen immer weiter gesunken war (fast auf 10), hat sich die aktuelle Situation wieder verschlechtert. Die 7-Tage-Inzidenz nähert sich wieder bedrohlich einem Wert von 50 an (aktuell 44,9). Der Kreis meldete am frühen Donnerstagmorgen (4. Februar) neun neue Infektionen für die Stadt.

Diese Zahl lässt aufhorchen, denn erst am Dienstag war darüber informiert worden, dass die britische Mutation des Coronavirus bei einem Infizierten in Haltern nachgewiesen wurde. Ob nun die weiteren Fälle in einem Zusammenhang mit dieser Corona-Variation stehen, wurde von der Kreisverwaltung nicht bestätigt. Auf Nachfrage der Redaktion teilte eine Sprecherin der Behörde mit, dass zu dieser Fragestellung bisher keine Erkenntnisse vorlägen.

Datenschutz wird streng eingehalten

Aus Datenschutzgründen gibt der Kreis nur wenige Hintergrundinformationen zu dem jeweiligen aktuellen Infektionsgeschehen bekannt. So wurde beispielsweise nicht mitgeteilt, ob es sich bei der Person, die die Corona-Mutation aus Großbritannien in sich trägt, um eine Frau oder einen Mann aus Haltern handelt.

Auch über den Ansteckungsweg wurden keine Details bekannt gegeben.

Nach wie vor ist Haltern die Stadt mit dem niedrigsten Inzidenzwert aller Städte im Kreis Recklinghausen (Stand: 4. Februar). Die nächsten Tage werden zeigen, ob das eingeschleppte mutierte Virus früh genug isoliert werden konnte.

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