Nina Grabowski aus Haltern engagiert sich in griechischem Flüchtlingscamp

Global Brigades

Im März fährt sie mit einer studentischen Hilfsgruppe nach Griechenland: Die Halternerin Nina Grabowski engagiert sich an der Uni Münster bei den „Global Brigades“.

Haltern

, 16.01.2020, 11:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nina Grabowski aus Haltern engagiert sich in griechischem Flüchtlingscamp

Nina Grabowski engagiert sich mit den „Global Brigades“ in einem Flüchtlingscamp in Griechenland. © Jürgen Wolter

Vom 21. bis zum 28. März fährt Nina Grabowski in ein Flüchtlingscamp in der Nähe der griechischen Hauptstadt Athen. Gemeinsam mit 17 weiteren studentischen Teilnehmern assistiert sie dort den Ärzten bei der Versorgung der Menschen im Flüchtlingscamp.

Wo es genau für sie hingeht, steht noch nicht fest. Vier Camps kommen infrage: das Ritsona Refugee Camp, das Malakasa Refugee Camp, das Eleonas Refugee Camp und das Schistou Refugee Camp - sie alle liegen nördlich oder östlich von Athen.

Der Einsatz wird von den „Global Brigades“ organisiert, einer studentischen Hilfsorganisation, die 2004 in den USA gegründet wurde und die es seit 2010 auch in Deutschland gibt. Zurzeit existieren Gruppen an fünf deutschen Hochschulen: in Aachen, Bayreuth, Köln und München sowie in Münster.

Dort studiert Nina Grabowski aus Haltern seit dem Sommer 2019 Psychologie. Vorher hatte sie am Joseph-König-Gymnasium ihr Abitur gemacht.

Die Lebenssituation nachhaltig verbessern

„Zu Beginn des Studiums stellten sich die an der Hochschule aktiven Gruppen den Erstsemestern vor“, sagt Nina Grabowski. „Ich finde es wichtig, mich auch außerhalb meines Studiums zu engagieren und habe mich deshalb der Gruppe angeschlossen.“

Nina Grabowski aus Haltern engagiert sich in griechischem Flüchtlingscamp

Nina Grabowski mit einigen Brigadenteilnehmern vor dem Schloss in Münster © privat

Die Global Brigades setzen sich dafür ein, in bestimmten Ländern, vorrangig in Lateinamerika und Afrika, die Lebenssituation der Menschen in den ländlichen Gebieten nachhaltig zu verbessern. Unter anderem steht dabei die medizinische Versorgung im Fokus. „In Griechenland engagiert sich die Organisation seit August 2019“, sagt Nina Grabowski.

Die Teilnehmer einer Brigade sind jeweils zeitlich befristet bei einem Projekt im Einsatz. „Das müssen nicht nur Studenten sein, es können auch Berufstätige oder Rentner mithelfen“, sagt Nina Grabowski.

Spenden helfen, die Arbeit zu finanzieren

Ihre Aufgabe wird es sein, im Camp dem ärztlichen Personal bei seiner Arbeit zu assistieren. „Wir bekommen dazu auch Schulungen, damit wir einfache Tätigkeiten wie zum Beispiel Blutdruck messen auch selbst durchführen können“, sagt die Studentin.

Um die Einsätze zu finanzieren, benötigt die Organisation „Global Brigades“ Spendengelder. „Vor allem das Material für die medizinische Versorgung muss finanziert werden“, sagt Nina Grabowski. Wer ihren Einsatz in Griechenland und die Arbeit der Global Brigades finanziell unterstützen möchte, kann spenden an das Konto mit der IBAN: DE24 7735 0110 0038 0604 06 bei der Sparkasse Bayreuth. Verwendungszweck: GB Münster, Medical März 2020.

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