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Neues Bogenfenster im Bahnhofsgebäude – der Unterschied liegt im Detail

Das große Bogenfenster am Halterner Bahnhofsgebäude ist erneuert worden. Rein äußerlich ist es von der alten Konstruktion kaum zu unterscheiden. Der Unterschied liegt aber im Detail.
Das neue Fenster der Bahnhofshalle wurde jetzt eingebaut. © Ingrid Wielens

Der Zahn der Zeit hat kräftig an dem großen gebogenen Fenster über dem Eingang des Halterner Bahnhofsgebäudes genagt. Hermann Fimpeler jedenfalls stellte das am Dienstag sehr überzeugt fest. Zusammen mit seinem Sohn Thorsten und einem Mitarbeiterteam wurde die alte so genannte Pfosten-Riegel-Konstruktion samt Holzrahmen ausgebaut und durch ein neues Fenster ersetzt.

Hermann und Thorsten Fimpeler setzten das neue Fenster ein.
Hermann und Thorsten Fimpeler setzten das neue Fenster ein. © Ingrid Wielens © Ingrid Wielens

„Das neue Fenster sieht genauso aus wie das alte“, betont Hermann Fimpeler. Nur sei der Rahmen jetzt aus Aluminium gefertigt.

„Es hat sofort gepasst“

Der Seniorchef der Halterner Glaserei kann nicht verhehlen, dass die Nacht vor der Montage für ihn „sehr unruhig“ verlaufen war.

„Ich habe immer wieder nachgedacht, ob ich mich wohl verrechnet haben könnte“, sagt er. Als das neue Fenster dann ohne Probleme eingesetzt werden konnte, sei ihm ein großer Stein vom Herzen gefallen. „Es hat sofort gepasst“, freut er sich. Alle Anspannung sei damit sofort verflogen.

Hermann Fimpeler zeigt den alten Holzrahmen des Bahnhofshallen-Fensters.
Hermann Fimpeler zeigt den alten Holzrahmen des Bahnhofshallen-Fensters. © Ingrid Wielens © Ingrid Wielens

Eine Tonne schwer ist das neue Fenster, fast fünf Meter lang und 3,65 Meter hoch. „Für Halterner Verhältnisse ist so ein Bogenfenster schon sehr groß“, sagt Hermann Fimpeler. Nach dem Alu-Rahmen waren die Sprossenfenster schließlich am Abend montiert. Was nun noch fehlt, ist eine neue Bahnhofsuhr. Wenn das Geld reicht, werde es die sicher auch bald geben, scherzt Fimpeler. Ansonsten habe man die alte Uhr sichergestellt.

Dorsten am Abend

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