Neue Ampel an der B 58: Mit der Errichtung ist 2020 nicht zu rechnen

Neue Ampel

Eine neue Ampel an der B 58 in Hullern soll für mehr Sicherheit sorgen. Darin sind sich Straßen.NRW und die Stadt Haltern einig. Die Errichtung der Anlage ist dennoch nicht in Sicht.

Hullern

, 27.06.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Kreuzung B58/Borkenbergestraße soll eine Fußgängerampel installiert werden.

An der Kreuzung B58/Borkenbergestraße soll eine Fußgängerampel installiert werden. © Benjamin Glöckner

Eigentlich sind alle Voraussetzungen für die Errichtung einer Fußgängerampel in Hullern, im Bereich B 58/Borkenbergestraße, erfüllt. Die Stadt Haltern hat ihre Hausaufgaben gemacht. Der Landesbetrieb Straßen.NRW müsste nur noch einen Tiefbauunternehmer beauftragen. Aber die Mühlen in der Behörde arbeiten langsam.

„Eine Terminplanung für die Umsetzung der Maßnahme ist auch auf aktuelle Nachfrage nicht zu bekommen. Mit einer Umsetzung im Jahr 2020 ist nicht zu rechnen“, erklärte Baudezernent Siegfried Schweigmann im Rat. Anette Fleuster hatte für die Grünen mündlich im Rat nachgefragt, die WGH hatte eine schriftliche Anfrage an das Bauamt geschickt, um zu erfahren, wie es um die geplante Ampelanlage steht, die für mehr Sicherheit an der viel befahrenenen B 58 sorgen soll.

Die Stadt Haltern beauftragte ein Ingenieurbüro

Die Bauverwaltung hatte die Halterner Fraktionen bereits 2018 darum gebeten, einen Standort in Hullern zu benennen. Damals war nur eine Querungshilfe angedacht. Straßen.NRW stellte dann fest, dass an der Borkenbergestraße nicht nur eine solche Lösung, sondern sogar eine Ampel sinnvoll ist.

Nach einem Ortstermin im Januar 2020 beauftragte die Stadt Haltern ein Ingenieurbüro damit, eine Lichtsignalanlage für den Standort zu planen.

Dass es jetzt nicht zügig weitergeht, hänge wohl auch mti der Tatsache zusammen, „dass es derzeit bei Straßen.NRW einen großen personellen Umbruch“ gebe, ließ Siegfried Schweigmann die Ratspolitiker wissen.

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