Neubau an der Oderstraße

HALTERN Gegenüber der Marienkirche entsteht ein Neubau, der eine Lücke zwischen den Häusern Oderstraße 2 und Gildenstraße 11 schließt.

von Von Silvia Wiethoff

, 08.07.2008, 10:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gegenüber der Marienkirche entsteht ein Neubau, der eine Lücke zwischen den Häusern Oderstraße 2 und Gildenstraße 11 schließt.

Gegenüber der Marienkirche entsteht ein Neubau, der eine Lücke zwischen den Häusern Oderstraße 2 und Gildenstraße 11 schließt.

Insgesamt soll das Wohngebiet an der Oderstraße noch nicht verdichtet werden. Nur zwischen den Häusern Oderstraße 2 und Gildenstraße 11, gegenüber der Marienkirche, wird zurzeit eine Lücke geschlossen. Bauunternehmer Reinhold Mast lässt hier neun Mietwohnungen von 65 bis 97 Quadratmetern entstehen, die Ende des Jahres bezugsreif sein sollen.

Planungen schon älter

„Die Planungen für das Gebäude sind schon älter. Wir haben sie jetzt modifiziert“, bestätigte Mast. Schon 1998 beziehungsweise 2004 waren die beiden Nachbarhäuser saniert und baulich entsprechend geändert worden, indem zum Beispiel Fenster verlagert wurden.Die Nutzung der großen Gartenflächen rund um die Mietshäuser an der Oderstraße war Mitte der 90-er Jahre von Politik und Verwaltung heftig diskutiert worden.

Standard der Fünfziger

Der großzügige Grüngürtel entsprach in der Entstehungszeit der Wohnsiedlung Anfang der 50er Jahre dem Standard. Eisenbahner und Flüchtlinge, die hier ein Zuhause fanden, zogen in den Gärten ihr eigenes Gemüse für den Lebensunterhalt. Ein Recklinghäuser Architekt hatte mit Plänen zur weiteren Bebauung die Auseinandersetzung über eine Verdichtung ins Rollen gebracht. „Ich fand, es war eine sehr schöne Planung“, so Mast. Die Mehrheit der Politik aber konnte sich für die Entwürfe nicht erwärmen und stellte den Antrag erst einmal zurück. Masts eigener Bauantrag geht laut Auskunft des Technischen Beigeordneten Wolfgang Kiski auf das Jahr 1998 zurück.

Lesen Sie jetzt