Mehr Sandabbau am Silbersee I: Öffentlichkeitsbeteiligung beendet

dzQuarzwerke

Das Beteiligungsverfahren zur Änderung des Regionalplans, der den Quarzwerken eine Erweiterung des Sand-Tagebaus am Silbersee I ermöglichen soll, ist abgeschlossen. So geht es weiter.

Sythen

, 08.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Um den Sand-Tagebau für die nächsten 25 Jahre zu sichern, hatten die Quarzwerke beim Regionalverband Ruhr die Erweiterung der Abbaufläche am Silbersee I in Haltern-Sythen um 87 Hektar beantragt. Der Verband sprach sich bereits für die Ausdehnung der Abbaufläche aus. Wie eine Sprecherin jetzt auf Anfrage erklärte, ist auch das Verfahren zur Öffentlichkeitsbeteiligung inzwischen beendet.

Demnach gingen 23 Stellungnahmen zu den Quarzwerke-Plänen ein. An einem Erörterungstermin am 25. Juni in Essen hätten Vertreter der Bezirksregierung Münster, der Stadt Haltern am See, des Regionalforstamts Ruhrgebiet, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Abteilung Bundesforst und des Landesbüros der Naturschutzverbände teilgenommen.

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Andere Beteiligte haben nach Angaben der Sprecherin schriftliche Vorschläge zur Erörterung eingebracht, darunter das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, der Kreis Recklinghausen und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Ein Aufstellungsbeschluss werde nun am 25. September angestrebt. Dann tagt das Ruhrparlament in Essen.

Mit einer Änderung des Regionalplans/Teilabschnitt Emscher-Lippe im Bereich Haltern-Sythen wären die regionalplanerischen Voraussetzungen für das bergrechtliche Rahmenbetriebsplanverfahren zur Erweiterung des Quarzsandtagebaus geschaffen. Die für Bergrecht in NRW zuständige Bezirksregierung Arnsberg muss den Sachverhalt abschließend prüfen.

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