Längster Wagen aus Haltern

HALTERN / DORTMUND Lauter, länger, live – auf dem „Highway to Love“ sind auch Halterner aktiv. Mit dem größten Soundsystem und dem längsten Float (Wagen) fällt Sebastian Grüter locker aus dem Rahmen.

17.07.2008, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon im vergangenen Jahr in Essen war Sebastian Grüter mit einem Wagen bei der Love Parade dabei. Mit 1,2 Millionen Menschen war das die größte Party der Welt. „Unvergesslich. Unbeschreiblich, was man da fühlt.“ Dass in Dortmund ebenso viele Menschen erwartet werden, freut den Immobilienmakler. Denn er ist seit Wochen „voll dabei“, alles auf Vordermann zu bringen. Unterstützt wird er von Marc, der bei organisatorischen Dingen in die Bresche springt. Dann gibt es da noch Frank Malkemper. Ohne den Stahlbauer hätte Sebastian niemals den „Wagen“ hin- und abgenommen bekommen. Und die Gestaltung des 24 m langen Floats hat die 31-jährige Yvonne Bahne, Mitarbeiterin unserer Zeitung, entworfen. Natürlich alles ehrenamtlich. Ihr Lohn: „Dabei sein!“

Das können sie, denn auf dem längsten Wagen der Parade ist Platz für 110 Leute, Sponsoren, DJs, Personal. Sebastian ist es gelungen, „aus dem Rahmen zu fallen“. Im vergangenen Jahr trumpfte er bereits mit dem Mega-Soundsystem auf – 25 000 Watt wurden von niemandem sonst überboten. In diesem Jahr war das größte Soundsystem natürlich Pflicht, mit internationalen DJs. Was aber konnte das gewisse Etwas sein? Laut, bunt – natürlich: groß! So stellt er am Samstag den größten Wagen. Mit dem 19 m-Auflieger schafft es Grüters „Unlimited„-Wagen auf eine Gesamtlänge von 24 Metern; die erlaubte Breite von drei Metern schöpft er ebenfalls voll aus. Startschuss zur Loveparade ist am Samstag um 14 Uhr, dann rollen die Floats auf den vier km langen Rundkurs. Um 17 Uhr beginnt die Abschlussveranstaltung. Mitternacht hat der Spuk dann (offiziell) ein Ende.

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