Coronavirus

Kreis bittet: Lieber pünktlich als zu früh zum Impfen kommen

Beim Arbeitsablauf im Recklinghäuser Impfzentrum muss nachjustiert werden. Viele, die einen Termin hatten, kamen viel zu früh. Warteschlangen ohne Rücksicht auf Abstände waren die Folge.
Das Impfzentrum in Recklinghausen hat die Arbeit aufgenommen. Die über 80-Jährigen sind zuerst an der Reihe. © picture alliance/dpa

Das Impfzentrum des Kreises Recklinghausen hat am 8. Februar den Betrieb aufgenommen. Von 399 Männer und Frauen über 80, die einen Termin hatten, kamen am Montag 333 – die meisten in Begleitung. Insgesamt ist Landrat Bodo Klimpel sehr zufrieden: „Das ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung der Pandemie.“

Auch Peter Wernitz, einer der organisatorischen Leiter des Impfzentrums, war positiv überrascht: „Entgegen der öffentlich häufig geäußerten Befürchtungen waren viel mehr Menschen da als erwartet.“ Diejenigen, die sich am Montag wegen der Wetterbedingungen den Weg nicht zutrauten, durften am folgenden Tag kommen. Das Personal wurde extra aufgestockt, um die zusätzlich zu Impfenden auch ohne zu lange Wartezeiten versorgen zu können.

Bitte auf Abstände achten und an Masken denken

Allerdings muss bezüglich der Organisation noch nachjustiert werden. „Wir haben am ersten Tag erlebt, dass die Menschen zum Teil mehr als eine Stunde vor dem eigentlichen Termin da waren. Das sorgt für Rückstau und für lange Wartezeiten bei allen Beteiligten“, sagt Peter Wernitz. Er weist darauf hin: „Es ist genügend Impfstoff für jeden da, der an dem Tag einen Termin hat.“ In der Aufregung wurden auch schnell Abstände zueinander vergessen.

Im Impfzentrum und auf dem gesamten Gelände gelten selbstverständlich die Regeln der Coronaschutzverordnung: Alle Besucherinnen und Besucher sind angehalten, sowohl die Maskenpflicht als auch die Abstände zu anderen Besuchern einzuhalten. In den nächsten Tagen wird der Wachdienst verstärkt auf die Einhaltung der Mindestabstände achten.

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