Klima-Ausschuss

Klimawandel in Haltern: Stadt plant „Rahmenplan Klimaanpassung“

Wie wirkt sich der Klimawandel in Haltern aus? Wo sind die Hotspots? Auf diese und viele weitere Fragen sucht die Stadt Haltern Antworten. Sie plant einen „Rahmenplan Klimaanpassung“.
Kein Herbstlaub, sondern Trockenheit in Haltern im Juli 2018: Der Klimawandel wird lange Dürreperioden mit sich bringen. © Benjamin Glöckner

Nach der Starkregenrisiko- und Gefährdungsanalyse, die bald online gehen soll, will die Stadt Haltern nun aufgrund des Klimawandels weitere Schritte unternehmen. Konkret geht es um die Erarbeitung einer Planungsgrundlage, die es der Stadt beispielsweise ermöglicht, bei Bebauungs- und Flächennutzungsplänen immer auch Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung mit einzubeziehen und auch umzusetzen. Auch bei der Konzeption des Integrierten Stadtentwicklungsprojekts (Isek) sowie im gesamten Stadtgebiet im Zuge eines „Rahmenplans Klimaanpassung“ soll sie laut Verwaltung zur Anwendung kommen.

Regionalverband Ruhr wird beauftragt

Im Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität wurde jetzt einstimmig beschlossen, dass die Stadt dazu den Regionalverband Ruhr (RVR) beauftragen wird. Dieser führt für seine Mitgliedskommunen in großem Stil Analysen stadtklimatischer Verhältnisse durch. Messdaten und Ergebnisse werden dann als geodatenbasiertes Informationssystem zur Verfügung gestellt.

Der RVR ist in der Lage, mittels hochauflösender und flächendeckender Klimakarten Aussagen zum Stadt- und Regionalklima sowie zum Klimawandel (z. B. Zahl der Tropennächte, heiße Tage) zu treffen. Wo entsteht nächtliche Kaltluft, wo sind Wärmeinseln und wo findet Luftaustausch statt – hierzu werden umfangreiche Ergebnisse erwartet.

Inwieweit für den „Rahmenplan Klimwandel“ Fördermittel beantragt werden können, werde geprüft, hieß es. Auch ist noch offen, ob ein sogenannter Klimaanpassungsmanager das Stadtverwaltungsteam personell unterstützen soll.

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