Kitas in Haltern seit Wochen vom Telefonnetz abgekappt: „Kitas sind schon gebeutelt genug“

Ohne Telefonanschluss

Weil ein Telefonanbieter einen Anbieterwechsel nicht durchführen kann, sind zwei Kitas in Haltern seit Wochen telefonisch nicht erreichbar. Verbundleiterin Cordula Borgsmüller ärgert das.

Haltern

, 23.01.2020, 11:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kitas in Haltern seit Wochen vom Telefonnetz abgekappt: „Kitas sind schon gebeutelt genug“

Zwei Halterner Kitas - die St.-Antonius-Kita und die St.-Josef-Kita - sind seit zwei Wochen nicht mehr telefonisch erreichbar. © picture alliance/dpa

Zwei katholische Kindergärten in Haltern - der St.-Josef-Kindergarten in Sythen und die St.-Antonius-Kita in Lavesum - sind derzeit nicht telefonisch erreichbar. Grund ist ein Anbieterwechsel, der sich seit zwei Wochen in die Länge zieht. Zum Leidwesen der beiden Kitas.

„Das ist ärgerlich für uns, dass das so ist“, sagt Cordula Borgsmüller, eine von zwei Verbundleiterinnen der katholischen Kitas in Haltern. Schließlich seien die Kitas schon gebeutelt genug. „Wir hoffen, dass das bis Freitag funktioniert.“

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Am Montag sei ein Techniker vorbeigekommen, der die Probleme aber nicht habe beheben können, sagt Cordula Borgsmüller. Wo genau das Problem liege, sei derzeit unklar. „Die IT dort muss sich jetzt selber noch ein Bild machen. Die wissen auch nicht genau, woran es liegt“, so Borgsmüller. Wann aber genau nochmal etwas geschehen solle, das wurde der Verbundleiterin nicht mitgeteilt.

Kita behilft sich notdürftig mit privater Handynummer

In der Antonius-Kita habe eine Mitarbeiterin deshalb ihre private Handynummer an die Eltern herausgegeben, damit die eine Nummer für den Notfall haben. Zu der anderen Kita laufe der Kontakt derzeit ausschließlich per E-Mail.

Insgesamt seien alle zehn katholischen Kitas in Haltern zu einem neuen Telefonanbieter gewechselt. Auch bei den anderen Kitas habe es im vergangenen Jahr Probleme bei der Umstellung gegeben. Doch nur bei zweien hielten die Probleme bis jetzt an, so Borgsmüller.

Damit es in Zukunft nicht noch einmal zu einer solchen Situation komme, will der Kita-Verbund nun einen Notfallplan ausarbeiten und zum Beispiel Notfallhandys anschaffen, damit man auf derartige Situationen vorbereitet sei, sagt Cordula Borgsmüller.

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