Keine landesweite Corona-Notbremse: So ist der Stand in Haltern

Coronavirus

Aus der neuen Corona-Schutzverordnung NRWs geht hervor, dass es keine landesweite Corona-Notbremse geben wird. Halterns Bürgermeister betont, man wolle eine einheitliche Lösung im Kreis.

Haltern

, 26.03.2021, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dürfen die Geschäfte in Haltern offen bleiben? Aus der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW geht hervor, dass es keine landesweite Corona-Notbremse geben soll.

Dürfen die Geschäfte in Haltern offen bleiben? Aus der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW geht hervor, dass es keine landesweite Corona-Notbremse geben soll. © Jürgen Wolter

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 sollen in Nordrhein-Westfalen Läden, Sportstätten und Kultureinrichtungen schließen. Damit wird das Land keine landesweite Corona-Notbremse ziehen, das geht aus der am Freitag veröffentlichten Corona-Schutzverordnung hervor. Kommunen mit einer ausreichenden Teststruktur sollen aber Click-and-Meet möglich machen können.

Was bedeutet das für Haltern und den Kreis Recklinghausen?

Die Wocheninzidenz im Kreis Recklinghausen liegt Stand 26. März bei 119,2, in Haltern sogar bei 145,3. Wie das weitere Vorgehen nun in Haltern und im Kreis Recklinghausen ab kommenden Montag sein werde, könne man noch nicht sagen, teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage der Halterner Zeitung mit. Es müsse sich mit dem Kreis besprochen werden.

Bürgermeister Andreas Stegemann betonte, man wolle keinen Flickenteppich im Kreis, sondern eine einheitliche Lösung. Wie die aussehen werde, würde man gemeinsam im Krisenstab des Kreises am Montag entscheiden, teilte Kreissprecherin Svenja Küchmeister auf Anfrage der Halterner Zeitung mit.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann stellte während einer Pressekonferenz die Idee vor, wie es trotz einer Wocheninzidenz von über 100 in Kommunen im Land möglich sein könnte, in Geschäften einzukaufen. Vorrausetzung sei ein negativer Corona-Test.

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Laumann sagte, es sei eine „sinnvolle Maßnahme“, dass Kommunen mit einer Wocheninzidenz über 100 Ausnahmen für Menschen mit tagesaktuellem negativem Test erlauben könnten. Es solle den Bürgern ein „praktischer Anreiz“ geboten werden, sich regelmäßig testen zu lassen. Mit einem negativen Test könnten sie dann wieder mit Termin in den Baumarkt, in Geschäfte oder mit den Kindern in den Zoo gehen.

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Die betroffenen Kreise und kreisfreien Städte dürfen die Ausnahmen für Menschen mit tagesaktuellem negativem Schnell- oder Selbsttest erlauben nach Absprache mit dem Gesundheitsministerium.

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