Parkdruck am Sixtus-Hospital: So will das Krankenhaus die angespannte Situation lösen

dzSixtus-Krankenhaus in Haltern

Die Parkplatzsituation am Sixtus-Hospital in Haltern soll sich bald ändern. Wie die Klinikverwaltung jetzt mitteilte, steht der Fahrplan zur Entspannung der Situation nun fest.

Haltern

, 14.11.2019, 14:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Schrankenanlage, die Autofahrer passieren mussten, um auf den Parkplatz des Sixtus-Hospitals zu gelangen, ist schon lange abmontiert. Davor war sie zudem monatelange nicht in Betrieb gewesen.

Der immer noch unbewirtschaftete Parkraum wird daher seitdem nicht nur von den Besuchern des Krankenhauses genutzt. Auch die Mitarbeiter und Anwohner des Hospitals, Kunden und Patienten mit Ziel Franziskushaus sowie Besucher, die zum Shoppen in die Innenstadt wollen, stellen ihre Fahrzeuge hier ab.

Die Folge: „Der Parkdruck am Sixtus-Krankenhaus in Haltern ist insgesamt sehr hoch“, hatte Ordnungsamtsleiter Helmut Lampe es einmal formuliert. Soll heißen: Es ist schwierig geworden, dort einen freien Stellplatz zu finden.

Ende des Jahres am Ziel?

Das soll sich bald ändern. „Wir rechnen damit, dass das Projekt Parksituation am St.-Sixtus-Hospital Haltern am See dieses Jahr abgeschlossen werden kann“, erklärte Harald Hauke, technischer Leiter des Klinikverbundes Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord (KKRN) und damit verantwortlich auch im St.-Sixtus-Hospital. Nach den ursprünglichen Plänen hätte das neue Bezahlsystem allerdings eigentlich schon im Sommer 2018 installiert gewesen sein sollen.

Parkautomaten werden jetzt installiert

Derzeit werden Parkautomaten auf dem 280 Parkplätze umfassenden Gelände aufgestellt. Sind sie erst einmal in Betrieb, müssen alle Besucher und Patienten ein Parkticket ziehen und damit vor Verlassen des Geländes die Parkgebühren bezahlen. „Das zukünftige Abrechnungssystem wird dem System der Stadt Haltern am See angeglichen“, führte Hauke aus.

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Zusätzlich sollen der Mitarbeiterparkplatz gekennzeichnet und fest angemietete Parkplätze beschildert werden. 24 Stellplätze beispielsweise wurden für die Arztpraxen im Franziskushaus eingerichtet.

Weitere Stellplätze werden noch gebaut

Harald Hauke informierte auch über die Notwendigkeit weiterer kurzfristig zu schaffender Parkplätze, damit für alle Nutzergruppen ausreichend Parkgelegenheiten vorgehalten werden könnten.

„Die Baugenehmigung für eine bestimmte Anzahl von Parkplätzen ist vorhanden“, sagt er. Im Januar war noch von 31 neu beantragten Parkplätzen zwischen Franziskushaus und Tagesklinik die Rede gewesen. Mit der Baumaßnahme ist bereits begonnen worden.

Über Ladesäulen für E-Autos wird nachgedacht

Ob der künftig bewirtschaftete Parkraum auch Plätze mit Ladesäulen für E-Autos bieten werde, sei indes noch unklar. Die Einrichtung von Parkplätzen mit Ladefunktion für E-Fahrzeuge werde derzeit KKRN-weit geprüft, hieß es. In die Überlegungen einbezogen werden also auch das Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten, das Marienhospital in Marl und das Gertrudis-Hospital in Westerholt.

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