Hinter der Volksbank liegt ein Jahr mit besonderen Herausforderungen

dzWirtschaftrückblick

Die Volksbanken Haltern und Lüdinghausen fusionierten 2019 zur Volksbank Südmünsterland Mitte. Die Mitarbeiter mussten besondere Herausforderungen bewältigen.

Haltern

, 07.01.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Jahr 2019 war für die Volksbank kein gewöhnliches Geschäftsjahr. Aus der Volksbank Haltern wurde durch die Fusion mit der Volksbank Lüdinghausen das neue Institut „Volksbank Südmünsterland Mitte“. Im Juli wurde die juristische und im September die technische Fusion vollzogen.

„Hinter uns liegt ein sehr arbeitsintensives Jahr“, sagt deshalb Volksbank Vorstand Christoph Sebbel. „Unsere 200 Mitarbeiter haben es mit großem Einsatz und Engagement bewältigt, das ging über das übliche Maß hinaus. Dafür gilt ihnen unserer besonderer Dank!“

Erweiterungsbau wird im Januar eröffnet

Ebenfalls im Jahr 2019 wurde der Erweiterungsbau am Raiffeisenplatz errichtet, der jetzt im Januar eröffnet werden soll. Hier werden in Zukunft 25 Mitarbeiter mehr tätig sein, da Haltern der Verwaltungssitz der Volksbank Südmünsterland Mitte ist.

Auch mit dem Betriebsergebnis für 2019 ist Christoph Sebbel zufrieden. Das Kreditgeschäft konnte um mehr als 5 Prozent gesteigert werden. „Und zwar in allen Geschäftsbereichen“, so Sebbel. „Das gilt für den Gewerbebereich ebenso wie für den Landwirtschaftssektor als auch für die Vergabe von Wohnungsbaukrediten. Beim letzten Punkt profitieren wir bereits von der Fusion, da in Olfen und Lüdinghausen größere Neubaugebiete erschlossen werden, was in Haltern zurzeit nicht der Fall ist.“

Anlagen möglichst streuen

Auch das Einlagengeschäft konnte ein Plus von 4 Prozent verzeichnen. „Die Kunden suchen insbesondere nach kurzfristigen Anlagen. Da aber mittelfristig wohl nicht mit einer Anhebung des derzeitigen Nullzinsniveaus zu rechnen ist, raten wir zur Diversifizierung. Je nach Risikobereitschaft kann durchaus auch eine Anlage in Investmentfonds oder Aktien in Betracht kommen“, so Christoph Sebbel. „Immerhin hat der DAX im abgelaufenen Jahr eine Wertsteigerung von 25 Prozent verzeichnet. Das Geld nur zu parken bedeutet letztlich bei null Prozent Zinsen einen Realwertverlust in Höhe der Inflationsrate.“

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