WGH-Antrag

Halterns Baubetriebshof schont mit Akku-Geräten Ohren und Umwelt

Um Lärm zu vermeiden und Benzin zu sparen, soll der Baubetriebshof seine Geräte durch umweltfreundlichere Akkugeräte ersetzen. Auf diesen Antrag der WGH reagierte der Baubetriebshof.
Gerd Becker leitet den städtischen Baubetriebshof. Die gärtnerischen Kräfte, so sagt er, stoßen an ihre Kapazitäten. © Stadt Haltern

Gartengeräte, Laubbläser, Heckenscheren oder Trimmer, die von Benzinmotoren angetrieben werden, sollen am städtischen Baubetriebshof gegen elektrische Geräte mit Akku ausgetauscht werden. Diesen Antrag stellte die Wählergemeinschaft Haltern. Im Ausschuss Bauen und Digitalisierung reagierte Baubetriebshofleiter Gerd Becker darauf.

Zum Bestand des städtischen Eigenbetriebes, so Gerd Becker, gehören eine Vielzahl unterschiedlichster Kleingeräte, die mit Benzinmotoren angetrieben werden. In den letzten Jahren seien dann sukzessive akkubetriebene Kleingeräte dazu gekommen, insbesondere Laublasgeräte und kleinere Motorsägen. Ein entscheidendes Kriterium beim Kauf seien immer die Leistungsdaten. „Der Bedarf an Kleingeräten wird sich aber künftig deutlich reduzieren“, kündigte Gerd Becker an.

Stadt vergibt Grünpflege an Fremdfirmen

Das hat damit zu tun, dass die Stadt aufgrund des dem Stärkungspakt geschuldeten Personalabbaus am Baubetriebshof immer häufiger Fremdfirmen vorwiegend aus Haltern mit der Durchführung von gärtnerischen Pflegearbeiten beauftragt. So wird beispielsweise öffentliches Grün in Flaesheim von einer beauftragten Gartenbaufirma gepflegt. Das sei sonst Arbeit von vier bis fünf Baubetriebshofmitarbeitern gewesen.

Zurzeit beschäftigt der Baubetriebshof nach Auskunft von Gerd Becker nur noch 14 gärtnerische Kräfte, das seien nicht genug, um eine ganze Stadt zu pflegen.

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