Halterner Sternsinger sammelten für arme Kinder in aller Welt

Aktion 2010

HALTERN Die Jugend brachte den Segen Gottes am Wochenende in alle Häuser. Überall im Stadtgebiet waren Sternsinger im Einsatz und sammelten für Kinder in Not. Auch die widrigen Wetterverhältnisse hielten sie nicht von ihrer Mission ab.

von Von Florian Wilms

, 03.01.2010, 12:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sternträger Timo in St. Marien.

Sternträger Timo in St. Marien.

Um 9 Uhr trafen sich die Kinder im Pfarrheim und verwandelten sich in Sternsinger. Lange Gewänder, eine turbanartige Kopfbedeckung und pro Gruppe war ein Kind schwarz angemalt. Schnell schnappten sich die Kleinen noch einen Stern und begaben sich in die Kirche zur Aussendungsfeier. Pfarrer Berthold Engels freute sich über die engagierten Kinder und gab ihnen einen Hinweis mit auf den Weg: „Macht nur so viel, wie Ihr auch könnt. Die ganze Welt können wir nicht retten.“

Zum Schmunzeln war die Frage eines Sternsingers, der verdutzt fragte, was die Ukrainer denn mit deutschem Geld anfangen sollten. Pfarrer Engels klärte den kleinen Sternsinger auf, segnete die Spendenbüchsen und die Kreide und schickte die heiligen drei Könige dann auf die Reise. 60 Sternsinger, ausstaffiert von der Messdiener-Leiterrunde (MLR), machten sich auf den Weg, um den Segen, „20+C+M+B+10“, was nicht etwa Caspar, Melchor und Balthasar heißt, sondern „Christus mansionem benedicat“ – frei übersetzt: Christus segne dieses Haus, an die Türen zu schreiben.

Mit einem Auto fuhren die Leiter der MLR den ganzen Tag umher und brachten den Kindern heiße Getränke und Kleinigkeiten zu essen oder leerten die Spendenbüchsen und Süßigkeitentaschen. Um 12 Uhr konnten sich die Sternsinger aufwärmen und eine Mahlzeit einnehmen. Hamburger und heißer Tee. Wie viele Spenden in allen Halterner Gemeinden zusammenkamen, werden die nächsten Tage zeigen. 

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