Halterner Landwirte erhalten kostenloses Saatgut für Blühstreifen

Blühstreifen

Landwirte wollen wieder für ein blühendes Band im Kreis Recklinghausen sorgen. Der Raiffeisenmarkt in Haltern gibt vor Ort das Saatgut aus. Die Bauern können aber noch mehr tun.

Haltern

, 20.04.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wolfgang König, Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbands Recklinghausen, Landwirt Bernd Schmöning und Günter Hessing, Geschäftsführer der Raiffeisen in Haltern (v.lo.) stellten die Aktion in Haltern vor.

Wolfgang König, Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbands Recklinghausen, Landwirt Bernd Schmöning und Günter Hessing, Geschäftsführer der Raiffeisen in Haltern (v.l.) stellten die Aktion in Haltern vor. © Raiffeisen

Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft stellt in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Kreisverband Recklinghausen auch in diesem Jahr wieder interessierten Landwirten im Vest Recklinghausen kostenloses Saatgut für Blühstreifen, die entlang von Getreide- und Maisfeldern angelegt werden, zur Verfügung.

Ausgabeort in Haltern ist der Raiffeisenmarkt an der Annabergstraße. Geschäftsführer Günter Hessing, Wolfgang König, Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Recklinghausen, und Landwirt Bernd Schmöning stellten die Aktion in Haltern vor.

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Die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft hat die Finanzierung in diesem Jahr reduziert. Dafür stockt der Landwirtschaftliche Kreisverband Recklinghausen die Saatgutmenge deutlich auf, sodass für die Landwirte im Vest 500 Kilogramm Saatgut zur Verfügung stehen. Dies reicht für eine Fläche von fast 33,5 Hektar. Bei einer angestrebten Blühstreifenbreite von sechs Metern ergibt sich somit ein blühendes Band von 50 Kilometern Länge durch das Vest Recklinghausen.

Nahrung für Insekten und Vögel

Die Landwirte setzen sich auf diese Weise aktiv für den Erhalt der Artenvielfalt ein, so Günter Hessing. Das Saatgut setzt sich unter anderem zusammen aus Buchweizen, Leindotter, Sonnenblume, Sommer-Wicke, Koriander oder Fenchel, Dill, Rotklee, Futtermalve, Schmuckkörbchen und Ringelblume. Die Aussaat erfolgt entsprechend der Witterung frühestens ab Mitte April.

Mit Feldrandschildern können die Landwirte auf die Aktion hinweisen. “Das Saatgut ist erfahrungsgemäß schnell vergriffen“, sagt Wolfgang König. Die Landwirte können aber weiteres Saatgut kaufen.

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