Halterner Kläranlagen reinigten über 3,5 Millionen Kubikmeter Abwasser

Lippeverband zum Welttoilettentag

Der Lippeverband hat anlässlich des Welttoilettentags aktuelle Zahlen zur Abwasserreinigung bekanntgegeben. Konkret geht es um die Kläranlagen Haltern-West und Hullern.

Haltern

19.11.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Kläranlage Haltern wurden im vergangenen Jahr 3.441.891 Kubikmeter Abwasser gereinigt.

In der Kläranlage Haltern wurden im vergangenen Jahr 3.441.891 Kubikmeter Abwasser gereinigt. © Jessica Will (Archiv)

In den Kläranlagen des Lippeverbandes auf Halterns Stadtgebiet sind im vergangenen Jahr insgesamt 3.580.034 Kubikmeter (im Vorjahr: 3.162.208) Abwasser gereinigt worden. Das hat der Verband anlässlich des Welttoilettentags am Donnerstag (19. November) mitgeteilt.

Der Welttoilettentag

Der Welttoilettentag wurde erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen. Von den Vereinten Nationen wird der Vorschlag, den 19. November zum regelmäßigen Jahrestag zu machen, mitgetragen.

„Die Abwasserwirtschaft spielt in der öffentlichen Daseinsvorsorge eine relevante Rolle“, sagte Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverband. Als Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen gewährleiste der Verband in der Regel völlig unbemerkt „tagtäglich Abwasserentsorgung und -reinigung auf hohem technischen Niveau“. Paetzel weiter: „Eben unbemerkt nehmen auch jeden Tag die Bürgerinnen und Bürger unserer Region Kontakt mit uns auf: mit dem Betätigen der Klospülung.“

In der Kläranlage Haltern-West des Lippeverbandes wurden im Jahr 2019 demnach 3.441.891 Kubikmeter Abwasser (im Vorjahr: 3.039.913) gereinigt, in der Kläranlage Haltern-Hullern waren es 138.143 Kubikmeter (im Vorjahr: 122.295).


Medikamente im Wasser

Der Lippeverband nutzt den Welttoilettentag auch, um darauf hinzuweisen, das nicht alles in der Toilette entsorgt werden darf. Dazu gehören neben Hygieneartikeln unter anderem auch Altmedikamente. Die sogenannten Spurenstoffe könnten auch in modernen Kläranlagen nicht restlos herausgefiltert werden, sie belasteten daher die Gewässer und schädigten die Fauna in den Bächen und Flüssen, hieß es.

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