Coronapandemie

Halterner Bestattungshaus verkauft FFP2-Masken für den guten Zweck

Das Bestattungshaus Richter bietet den Halterner Bürgern vorübergehend auch FFP2-Masken an. Die Idee war aus der Not geboren worden. Der Erlös der Verkaufsaktion wird gespendet.
Ingo Richter (l.) und Stefan Gazza bieten FFP2-Masken zum Verkauf an. Der gesamte Erlös geht an den ambulanten Hospizdienst. © Niklas Berkel

Mit einer auf den ersten Blick ungewöhnlichen Idee machen derzeit Ingo Richter und Stefan Gazza vom Halterner Bestattungshaus Richter auf sich aufmerksam. Sie verkaufen FFP2-Masken.

Viele Kunden, die wegen eines Trauerfalls zu ihnen gekommen seien, hätten von Problemen bei der Beschaffung der Corona-Schutzmasken für ihre Angehörigen berichtet, sagt Stefan Gazza. „Es gab ja immer wieder mal Versorgungsengpässe.“ Kürzlich seien Richter und er dann gefragt worden, ob sie sich an einer Sammelbestellung für FFP2-Masken beteiligen wollten. „So kamen wir auf den Gedanken, den Angehörigen auf diese Weise zu helfen“, sagt Stefan Gazza. Seit Mittwoch verkaufen sie daher nun auch den Mund-Nasen-Schutz.

Kurzerhand seien zunächst 300 Masken bestellt worden. Je drei FFP2-Masken zum Gesamtpreis von sechs Euro können nun ab sofort in dem Bestattungshaus an der Weseler Straße 50 erworben werden. Bedient werden aber nicht nur Menschen, die von einem Sterbefall betroffen sind. „Das Masken-Angebot gilt für alle interessierten Bürger“, betont Stefan Gazza.

Erlös wird dem Hospizdienst gespendet

Der gesamte Erlös dieser Aktion soll dem ambulanten Hospizdienst der Caritas in Haltern zugute kommen.

Sollte der Andrang außerordentlich groß werden, können Richter und Gazza jederzeit kurzfristig weitere Masken nachordern. Gazza: „Auch dann würden wir den Erlös der Aktion wiederum spenden wollen.“

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