Halterner Autorin schreibt über ihre Erinnerungen an „Die Zone“

Neues Buch

Für viele Bundesbürger war die ehemalige DDR lange „Die Ostzone“. Die Halterner Autorin Edith Groth hat ihre persönlichen Jugenderinnerungen an viele Besuche in einem Buch festgehalten.

Haltern

, 22.03.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Edith Groth hat ein Buch über ihre Jugenderinnerungen an die DDR geschrieben.

Edith Groth hat ein Buch über ihre Jugenderinnerungen an die DDR geschrieben. © privat

Andere fuhren ans Mittelmeer und bauten Sandburgen, Edith Groth und ihren Bruder Rolf zog es dagegen jeden Sommer von Bochum in „die Zone“, wo nicht nur Himbeerbrause und das Sandmännchen warteten, sondern auch die Verwandten ihrer Mutter aus Radeberg und Dresden.

Es waren die Sommertage auf dem Dachboden, das Hühner-Füttern und der erste Jugendschwarm, die sie immer wieder in die ehemalige DDR zogen. Diese Erinnerungen wollte die Autorin, die in Bochum geboren wurde und heute in Haltern lebt, festhalten, unter anderem auch für ihre Enkel, über die sie ein einer Kolumne für die Halterner Zeitung geschrieben hat.

„Im Osten viel Neues“

„Im Osten viel Neues - mit Kinderaugen in der DDR“ hat Edith Groth ihr Buch genannt. Der Klappentext zum Buch bezeichnet sie als „Kind eines Vaters aus dem tiefsten Westen und einer Mutter aus der ehemaligen DDR. Die zwei Herzen des einst geteilten Deutschlands schlagen noch heute in ihrer Brust.“

Schreiben war für die gelernte Industriekauffrau schon immer ein Ausgleich zum Berufsleben. In Bochum und zuletzt in Haltern war sie als freie Mitarbeiterin von Zeitungsredaktionen im Einsatz. Ihr neues Buch umfasst 54 Seiten, kostet 13,99 Euro und ist im Internet auf den gängigen Bestellplattformen sowie im Buchhandel erhältlich.

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