Fünf Ärzte aus Haltern waren am Dienstag im Impfzentrum Recklinghausen im Einsatz: Dr. Astrid Keller (v.l.), Bernd Zöfelt, Dr. Arno Bracht, Dr. Nadine Anstipp und Dr. Carmen Breuer. © privat
Corona-Impfung

Halterner Ärzte im Impfzentrum im Einsatz – Tipps für Patienten

Am Dienstag war Dr. Astrid Keller mit weiteren Medizinern aus Haltern im Impfzentrum Recklinghausen im Einsatz. Sie beschreibt den Ablauf und gibt künftigen Patienten Tipps.

Starker Halterner Auftritt im Kampf gegen das Coronavirus: Im Impfzentrum Recklinghausen waren am Dienstag (9. Februar) von acht Medizinern fünf Halterner vertreten. So wurde der eine oder andere Halterner Senior von einem Arzt geimpft und betreut, dem er bereits seit einigen Jahren sein Vertrauen schenkt.

„Die Organisation war sehr gut, das Impfzentrum ist großzügig angelegt. Anfangs kam es zu Stau vor dem Eingang, da Patienten teilweise eine Stunde vor ihrem Termin ankamen, sicherlich um aufgrund der Witterung den Termin einhalten zu können“, teilte Dr. Astrid Keller, Sprecherin des Halterner Ärztenetzwerks und am Dienstag Mitglied des Halterner Teams, in einem Erfahrungsbericht der Redaktion mit.

Im Laufe des Nachmittags sei der Patientenfluss aber sehr gleichmäßig gewesen. „Bevor die Patienten das Gebäude betreten, wird die Körpertemperatur gemessen, auch bei der Begleitperson (nur eine Begleitperson ist erlaubt)“, beschreibt die Halterner Hausärztin den Ablauf im Impfzentrum. Astrid Keller hat zusammengefasst, was die Patienten des Impfzentrums an 6 Stationen erwartet:

Station 1 und 2: Zunächst werden die Formalitäten erledigt. Die Krankenkassenkarte wird eingelesen, Personalien überprüft und alle müssen die Formulare erneut ausfüllen. Vorab ausgefüllte Formulare werden nicht angenommen, da sie sich bereits mehrfach geändert haben.

Station 3: Hier geht es in eine Kabine zum Aufklärungsgespräch mit den Ärzten. Der/Die Angehörige dürfen die ganze Zeit mit dabeibleiben.

Station 4: Die Patienten werden von medizinischem Fachpersonal geimpft.

Station 5: Die Patienten werden noch 15-30 Minuten überwacht, falls Nebenwirkungen auftreten. Am Dienstag traten aber keine relevanten Komplikationen auf.

Station 6: Hier wird der Patient „ausgecheckt“ und eventuell wird, wenn noch nicht vorhanden, der zweite Impftermin vereinbart.

Die Halterner Ärztin hat einige Tipps für künftige Besucher des Impfzentrums parat: Sie bittet darum, nicht zu früh zu kommen und lieber im warmem Auto sitzen zu bleiben, um Warteschlangen zu vermeiden. Da rund 350 Meter zurückzulegen sind, sollten Patienten bei Bedarf eine Gehhilfe mitbringen.

Sie sollten sich außerdem warm anziehen, denn das Impfzentrum sei nicht so gut isoliert wie ein gemauertes Haus. Parken ist in unmittelbarer Nähe möglich, es fallen aber Parkgebühren an.

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Silvia Wiethoff

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