Gespräch im Halterner Rathaus zur Schließung der Volksbank-Filialen

Volksbank Haltern

Die Schließung von drei Volksbank-Filialen in Hullern, Flaesheim und Lavesum stößt auf viel Kritik. Die Volksbank machte im Bürgermeisterbüro deutlich, dass es keine Umkehr gibt.

Haltern

14.11.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Volksbank-Vorstand Henning Henke (l.) erläuterte Bürgermeister Andreas Stegemann die Beweggründe für die Filial-Schließungen.

Volksbank-Vorstand Henning Henke (l.) erläuterte Bürgermeister Andreas Stegemann die Beweggründe für die Filial-Schließungen. © Stadt Haltern

Die Volksbank Südmünsterland-Mitte hat mit ihrer Bekanntgabe von Filialschließungen in Hullern, Flaesheim und Lavesum Kritik von Bürgern und Politikern geerntet. Volksbank-Vorstand Henning Henke verabredete sich deshalb im Rathaus mit Bürgermeister Andreas Stegemann, um die Beweggründe darzulegen.

In dem Gespräch legte Henning Henke die wirtschaftlichen Zwänge und Notwendigkeiten dar und erklärte auch offen, dass das Unternehmen bei dieser Entscheidung bleiben werde.

Volksbank sichert Service in den Ortsteilen zu

Andreas Stegemann bedauert das, wenngleich er die Begründung seitens der Volksbank nachvollziehen kann. Trotzdem gab er seine Bedenken und die vieler anderer Halterner, die die Filialschließungen als keine gute Entwicklung für die Infrastruktur der Ortsteile betrachten.

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Henning Henke versicherte, dass die Bank einen Bargeldservice vor Ort für ihre älteren, weniger mobilen Kunden sicherstellen werde. Darüber hinaus werde es weitere Möglichkeiten für alle Kunden in den Ortschaften geben, diverse Serviceleistungen auf Wunsch bequem von zu Hause abzuwickeln.

Zudem teilte Henning Henke mit, dass mit den Parteien und Bürgern, die sich kritisch zu den Schließungsplänen geäußert hatten, bereits Gesprächstermine vereinbart worden seien.

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