Lauter Knall: Granate auf einem Feld in Lavesum musste entschärft werden

dzAnwohner-Hinweis

In Lavesum gab es am vergangenen Sonntag nach dem Mittag einen lauten Knall. Anwohner wunderten sich. Nun stellt sich heraus: Eine Sprenggranate musste entschärft werden.

Lavesum

, 22.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Finder informierte die Feuerwehr am vergangenen Sonntag, 16. August, nachdem er auf einem freien Feld in Lavesum einen verdächtigen Gegenstand entdeckt hatte. „Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Sprenggranate im Kaliber 40, die vermutlich im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde“, teilte nun Christoph Söbbeler, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg, auf Anfrage unserer Redaktion mit.

„Sauberste und sicherste Lösung“

Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes prüften daraufhin die Zündfähigkeit und entschärften die Granate vor Ort. „Ein Transport wäre zu gefährlich gewesen. Die Sprengung war daher die sauberste und sicherste Lösung“, so Söbbeler. Die Sprengung habe einen lauten Knall verursacht, sei aber planmäßig und ohne Probleme verlaufen. Für die Fachleute sei es ein „alltäglicher Einsatz“ gewesen.

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Der Bezirksregierungssprecher warnt zugleich vor der „erheblichen Gefahr“, die von dem Gegenstand hätte ausgehen können: Wer Granaten oder Bomben findet, solle diese „niemals berühren, erst recht nicht aufheben und wegtransportieren oder woanders hinlegen“, sondern direkt die Polizei oder das zuständige Ordnungsamt informieren.

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