Fliegerbombe in Dülmen entschärft - Sperrungen aufgehoben

Blindgänger

In Dülmen wurde am Mittwoch (23. September) ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Bereich um die Autobahnzu- und Abfahrt Dülmen-Nord war für anderthalb Stunden gesperrt.

Haltern

23.09.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei sperrt den Bereich weiträumig ab.

Die Polizei sperrt den Bereich weiträumig ab. © picture alliance / Patrick Seege

Nach Sondierungsarbeiten im Gewerbegebiet „An der Lehmkuhle“ in Dülmen wurde am Mittwoch (23.9.) eine amerikanische 10-Zentner-Bombe gefunden, die kurzfristig entschärft werden musste. Ab 14 Uhr lief die Evakuierung der anliegenden Häuser. Rund 55 Anwohner waren betroffen. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet, es wurde mit Verkehrsbehinderungen gerechnet. Die Autobahnabfahrt und Autobahnauffahrt Dülmen - Nord wurde ab 15.30 Uhr gesperrt. Der Evakuierungsradius betrug 500 Meter.

Nach der Evakuierung wird für die Zeit der Entschärfung - geplant für 15:30 Uhr - die Zufahrt zu dem entsprechenden Bereich voll gesperrt. Sperrpunkte sind neben der Autobahnabfahrt Dülmen-Nord unter anderem „An der Lemkuhle“ hinter dem Joy´n Us oder die Münsterstraße an der Ecke Nordlandwehr / Ostlandwehr.

Update 17.15 Uhr: Die Bombe wurde erfolgreich entschärft. Alle Straßensperrungen sind aufgehoben. Anwohner können in ihre Häuser zurückkehren.

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