Fischsterben auf der Stever in Haltern scheint aufgehört zu haben

Stever

Rund eine Woche sind in der Zwischenstever 1,2 Tonnen Fische verendet - Barsche, Karpfen, Rotaugen. Nun, sagt die Gelsenwasser AG, scheint das Sterben vorbei zu sein.

Haltern

, 13.08.2019, 15:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fischsterben auf der Stever in Haltern scheint aufgehört zu haben

Das massive Fischsterben in der Stever scheint aufgehört zu haben. © Jürgen Wolter

Ein weiteres Fischsterben ist von der Gelsenwasser AG auf der Zwischenstever bis Montag nicht festgestellt worden.

Nachdem Mitarbeiter des Unternehmens und des Baubetriebshofes der Stadt dort 1,2 Tonnen tote Fische, die wegen Sauerstoffmangels verendet waren, aus dem Wasser entfernt hatten, scheint sich die Lage nun zu beruhigen.

War das der Großteil der Fische in der Stever?

Allerdings ist unklar, ob damit nicht bereits der Großteil des Fischbestandes in der Zwischenstever vernichtet ist. Die Maßnahme der Feuerwehr, die Wasser in die Stever gepumpt hatte, und das Einleiten von Kanalwasser aus dem Hullerner Stausee, hatten den Sauerstoffgehalt nicht nennenswert erhöhen können. Auch ergiebige Regenfälle, die die Wasserqualität positiv hätten beeinflussen können, hat es leider übers Wochenende nicht gegeben.

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