Öl fließt in den Mühlenbach - Feuerwehr und Gelsenwasser im Einsatz

dzFeuerwehr-Einsatz

Die Feuerwehren Haltern und Dülmen und die Gelsenwasser AG haben am Dienstag eine Ölspur auf dem Mühlenbach, der in den Halterner Stausee fließt, gestoppt. Der Verursacher ist ermittelt.

Haltern

, 26.05.2020, 11:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rund 60 Liter eines Diesel-Öl-Gemischs sind am Dienstag in den Mühlenbach geflossen. Dieser endet im Halterner Stausee, der zur Trinkwassergewinnung genutzt wird. Bei einem gemeinsamen Einsatz konnten die Feuerwehren Haltern und Dülmen die Ölspur im Bereich Dülmen/Hausdülmen und Sythen stoppen.

Der Schadstoff konnte mit einigen Öl aufsaugenden Sperren aufgefangen werden. Die Feuerwehr Dülmen hatte an der Großen Teichsmühle in Hausdülmen zwei Ölsperren auf dem Mühlenbach errichtet, die Gelsenwasser AG legte ein dritte an. Das dortige Wehr wurde sicherheitshalber geschlossen. Die Halterner Kollegen sperrten den Mühlenbach kurz vor dem Waldgebiet Linnert ab.

Der Mühlenbach fließt Richtung Halterner Stausee. Die Feuerwehr Dülmen beobachtete die Ölspur an der Großen Teichsmühle in Dülmen/Hausdülmen.

Der Mühlenbach fließt Richtung Halterner Stausee. Die Feuerwehr Dülmen beobachtete die Ölspur an der Großen Teichsmühle in Dülmen/Hausdülmen. © Ingrid Wielens

Wie die Polizei des Kreises Coesfeld mitteilte, konnten der Verursacher in Hausdülmen ausfindig gemacht und die Schadstoffquelle schnell gestoppt werden. Nähere Angaben zur Identität des Verursachers machte die Sprecherin aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht.

Wie die Feuerwehr Haltern am Nachmittag mitteilte, sei der Schaden „überschaubar“. Auch die Gelsenwasser AG geht davon aus, dass der Schadstoff nicht in den Halterner Stausee gelangen wird. Die Ölsperren seien erfolgreich eingesetzt worden. Für den anderen Fall allerdings werde Aktivkohle eingesetzt, um das Öl schon vor der Wasser-Aufbereitung herauszufiltern, erklärte Sprecherin Heidrun Becker.

Lesen Sie jetzt