Ferienzeit lässt Arbeitslosenzahlen in Haltern im Juli leicht steigen

Arbeitslosenzahlen

Auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Recklinghausen setzt sich der Trend der letzten Monate fort. Das hat mit Corona zu tun, es gibt aber noch einen weiteren Grund. Haltern ist nicht ausgenommen.

Haltern

, 30.07.2020, 13:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Arbeitslosenzahlen sind im Juli leicht gestiegen.

Die Arbeitslosenzahlen sind im Juli leicht gestiegen. © dpa

Im Juli zählte der Agenturbezirk Recklinghausen 30.900 arbeitslose Menschen und damit 660 mehr als im Juni (+2,2 Prozent) und 4698 mehr als im Juli vor einem Jahr (+17,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote stieg erneut um 0,2 Prozentpunkte auf 9,5 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch 8,0 Prozent.

Haltern verzeichnet im Juli 2020 857 Arbeitslose, im Juni waren es noch 847. Im Mai waren die Zahlen gegenläufig zum Trend im Kreis Recklinghausen in Haltern sogar gesunken. Jetzt zeigt sich aber die gleiche Dynamik in Haltern wie in anderen Kreisstädten.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind es 173 Arbeitsuchende mehr in der Seestadt. Insgesamt waren im Juli 2020 501 Männer und 356 Frauen arbeitslos gemeldet. 256 Halterner sind langzeitarbeitslos.

Dynamik in den Betrieben ist heruntergefahren

„Die Ausläufer der Corona-Pandemie gepaart mit dem Beginn der Sommerferien haben im Juli im Vest zu einem Plus an Arbeitslosen geführt und damit den Trend der letzten Monate fortgesetzt“, fasst Agenturgeschäftsführer Dirk Hellmann die Entwicklung der vergangenen vier Wochen zusammen.

Wie in jedem Sommer sei die Dynamik in den Betrieben heruntergefahren, was sich weitestgehend in einer Stagnation an Stellenmeldungen und in der Folge sinkenden Neueinstellungen niederschlage: „Schon jetzt zeigt sich aber, dass Betriebe durchaus Personalbedarf haben und Mitarbeiter nach den Betriebsferien einstellen wollen, sofern sie geeignete Fachkräfte finden. Für alle, die auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind, bietet sich daher aktuell die Chance, mit einer passenden Qualifizierung das persönliche Leistungsprofil aufzuwerten und sich attraktiv für den Arbeitsmarkt zu machen.“

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