Ermittlungen nach schwerem Arbeitsunfall an der Ziegelei eingestellt

Lebensgefahr

Ein 47-jähriger ist Anfang Mai unter einer tonnenschweren Stahlplatte in einem Halterner Betrieb eingeklemmt worden. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen inzwischen beendet.

Haltern

, 04.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ermittlungen nach schwerem Arbeitsunfall an der Ziegelei eingestellt

Ein Hubschrauber brachte den Schwerverletzten nach dem Arbeitsunfall ins Krankenhaus. © Kevin Kindel

In einer Halle an der Straße An der Ziegelei war ein 47-jähriger Mann aus Gelsenkirchen Anfang Mai unter eine tonnenschwere Stahlplatte geraten. Vom Becken abwärts lag er unter der Platte, es bestand Lebensgefahr. Der Mann wurde ins künstliche Koma gelegt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Dortmund geflogen.

Die Platte war mit einer schweren Kette an einem Kran befestigt, befand die Bezirksregierung nach Untersuchung der Unfallstelle. Routinemäßig übernahm die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zur Schuldfrage. „Die Ermittlungen sind bereits vor einiger Zeit eingestellt worden, weil es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gab“, so Sprecherin Annette Milk.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt