Einbrecher hinterlassen Tausende Euro Schaden an Eierautomaten in Flaesheim

dzVandalismus

Es ist der dritte Einbruch, dabei stehen die Eierautomaten gerade einmal seit April in der Holzhütte an der Flaesheimer Straße. Johann Stockhofe (24) kann diese Taten nicht verstehen.

Flaesheim

, 02.08.2019, 16:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ich wollte mir damit etwas aufbauen“, sagt Johann Stockhofe, während er vor den kaputten Eierautomaten in der Holzhütte an der Flaesheimer Straße steht. „Aber das gestaltet sich jetzt etwas schwierig.“ Zum dritten Mal seit April haben Unbekannte den Automaten der Familie Stockhofe aufgebrochen. Jedes Mal muss die dafür rund 3000 Euro an Reparaturkosten zahlen. Und dabei standen die Automaten erst zwei Tage wieder in der Holzhütte.

„Die ersten vier Wochen ist es gut gegangen“, erinnert sich Johann Stockhofe an die Anfänge der Automaten im April. Dann kam es zum ersten Aufbruch. „Wir haben beide Automaten nach Hause geholt“, sagt der 24-Jährige. Weil die Reparaturfirma in Bayern sitzt, dauern die Reparaturen einige Wochen. Im Mai wurden die Verkaufsautomaten wieder aufgestellt. Nur um dann zwei Wochen später wieder aufgebrochen zu werden. „Dann waren wir schon soweit, dass wir überlegt haben, aufzuhören“, erinnert sich der frisch gebackene Argarbetriebswirt. Aber weil man sich von ein paar wenigen Vandalen nicht von der Idee des Eierverkaufsautomaten habe abbringen lassen wollen, habe die Familie die Automaten repariert, verstärken lassen und wieder aufgestellt.

Gerade einmal zwei Tage waren die Automaten wieder im Einsatz

Gerade einmal zwei Tage - seit Montag - standen die Automaten nun wieder an ihrer Verkaufsstelle. Nun ist einer der Automaten an der Seite zerdellt und zerkratzt. „Dieses Mal wurden vielleicht 100 Eier verkauft. Das können vielleicht 40 Euro gewesen sein. Weil die Diebe nur an die Scheine gekommen sind, kann das nicht viel Geld gewesen sein. Das meiste, das Kleingeld, lag noch unten im Automaten“, sagt Johann Stockhofe. „Es ist nie viel drin. Das lohnt sich einfach nicht.“

Wie es jetzt für die Automaten an der Flaesheimer Straße weitergeht, ist noch unklar. Reparieren will die Familie den Automaten. Ob beide aber dann auch wieder aufgestellt werden, ist noch nicht klar. Auch ein Überwachungssystem koste schnell um die 1000 Euro. „Dafür müssten die Hühner ganz schön viele Eier legen“, sagt Johann Stockhofe und lacht etwas resigniert. In der Zwischenzeit warten die Eier und die Kartoffeln neben den Automaten auf die Kunden. Die können ihr Geld in eine an der Wand installierte Kasse werfen, die mehrmals am Tag geleert wird.

Eigentlich sei es der Plan gewesen, auch an der Verkaufsstelle am Annaberg einen Automaten aufzustellen. Dort soll es aber nun erstmal bei der Verkaufsvitrine mit Eiern und Nudeln bleiben.

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