Duo „Klangpoesie“ sorgt für gefühlvolle Momente an Halterns Kajüte

Sommer am See

Ohne das Coronavirus hätte es dieses Sommer-am-See-Konzert in Haltern gar nicht gegeben, denn Tamara Peters und Florian Albers hätten auf zwei unterschiedlichen Musicalbühnen gestanden.

Haltern

, 26.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Florian Albers und Tamara Peters kamen als Duo "Klangpoesie" zum Sommer am See.

Florian Albers und Tamara Peters kamen als Duo „Klangpoesie“ zum Sommer am See. © Jürgen Wolter

Eigentlich waren Tamara Peters und Florian Albers für den 26. Juli gebucht: Sie in Tecklenburg und er in Merzig. Da dort aber wegen Corona alle Vorstellungen abgesagt sind, konnten sie als Duo „Klangpoesie“ am Sonntag an der Kajüte beim Sommer am See dabei sein.

So kam das Publikum diesmal in den Genuss einer etwas anderen Klangfarbe. Die beiden professionellen Musiker und Musical-Darsteller brachten Jazz, Pop und eigene Songs mit zur Kajüte. Vom Soul-Klassiker „Sunny“, über „Time after Time“ bis zu „Here Comes the Sun“ oder „Hallo Lieblingsmensch“ reichte das Spektrum.

70 Vorstellungen sind in der Corona-Zeit schon ausgefallen

Insgesamt 70 Vorstellungen sind für die beiden Darsteller in der Corona-Zeit bisher ausgefallen. „Die Absagen der Produktionen, bei denen wir hätten mitwirken sollen, reichen jetzt schon bis weit in 2021 hinein“, so Florian Albers. „Es ist einfach nicht planbar, ob Produktionen mit größeren Ensembles geprobt und realisiert werden können.“

Lediglich ein Zwei-Personen-Stück werden die beiden im Winter spielen. „Wir sind engagiert für ‚Die letzten fünf Tage‘ in Bad Godesberg“, so Florian Albers. „Da wir beide in einem Haushalt leben, können wir auch zusammen proben und spielen.“

Gäste aus Tecklenburg hörten Konzert an der Kajüte

Umso mehr fieberten sie ihrem Auftritt an der Kajüte entgegen. „Es ist einfach toll, wieder vor Publikum zu spielen und nicht nur vor einer Kameralinse, wenn man einen Auftritt streamt“, fand Tamara Peters. Besonders freuten sich die beiden über Besuch aus Tecklenburg: Einige Darstellerkolleginnen aus der Musical-Produktion „Sister Act“, in der auch Tamara Peters am Sonntag gespielt hätte, hatten sich auf den Weg zur Kajüte nach Haltern gemacht.

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