Drei Hullernerinnen fliegen zum Weltjugendtag

HULLERN „Ich bin schon nervös, was die drei Wochen in Australien bringen werden.“ Die 19-jährige Nadine Wieland steigt am Mittwoch (9.) mit ihrer Zwillingsschwester Cornelia sowie der 20-jährigen Kerstin Pötter und 22 weiteren jungen Leuten aus dem Bistum Münster in den Flieger. Ihr Ziel: Weltjugendtag (WJT) in Sydney.

02.07.2008, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nadine Wieland steckt in den Vorbereitungen für die Reise zum Weltjugendtag in Sydney. Langsam wird sie "hibbelig und nervös". Sie ist gespannt darauf, "was uns drei Hullerner in Australien erwartet".

Nadine Wieland steckt in den Vorbereitungen für die Reise zum Weltjugendtag in Sydney. Langsam wird sie "hibbelig und nervös". Sie ist gespannt darauf, "was uns drei Hullerner in Australien erwartet".

Die drei Hullernerinnen planen diese Reise bereits seit drei Jahren: „Der WJT in Köln war ein unvergessliches Erlebnis. Da war klar, dass wir in Sydney unbedingt dabei sein wollten.“ Seither sind sie für die Finanzierung aktiv. Mit weiteren Interessenten, die hautnah dabei sein wollten, nun aber z. B. eine Ausbildung absolvieren, haben sie Flohmärkte oder Kuchenverkauf organisiert. Die Teilnehmerkosten von 3100 Euro sind „viel Geld. Wir wollen unsere Eltern damit nicht belasten. Immerhin fahren wir in den Urlaub.“Letzte Hilfs-Aktion Außerdem haben sich die WJT-Fahrer für die engagiert, die sich die Teilnahme finanziell nicht leisten können. Die letzte Hilfs-Aktion findet am Sonntag, 6. Juli, statt. Im Josefshaus wird ab 11.45 Uhr (nach der Messe) zu „Suppe und Brot“ eingeladen. Aufgetischt wird eine Tomatensuppe mit Sahnehäubchen und Pusztasalat – und zum Nachtisch gibt’s Müslitraum, Wackelpeter, Herrencreme... Schon im Flugzeug gibt es ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“: Pastoralreferentin Elisabeth Stein begleitet die Jugendlichen. Die Hullerner haben Kontakt mit ihrer Gastfamilie geknüpft, denn neben dem Besuch des Weltjugendtages verbringen die jungen Leute zwei weitere Wochen im fernen Kontinent. Der Höhepunkt ihrer Reise ist die Nacht „Sleep under the stars“ im Randwick Racecourse: Den Auftakt bildet die Vigil mit Papst Benedikt XVI., krönender Abschluss ist der Gottesdienst, auch mit dem Papst. Nadine freut sich ebenfalls auf die Tage in und mit der Gastfamilie. Therese und Peter haben gemailt: „Hope your English ist gut. Wir spreche kaum Deutsch.“ Da sieht Nadine kein Problem.

Das „Heimspiel“, das parallel zum Weltjugendtag in Sydney auf dem Annaberg stattfinden sollte, ist mangels Interesse abgesagt.

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