Drei Halterner Kindergärten erhalten neuen Titel und neue Aufgabe

Mit Landeszuschuss

Drei Halterner Kindergärten bekommen einen neuen Titel und mehr Geld. Dafür fördern sie individuell und intensiv die Sprachkompetenz von Kindern.

Haltern

, 11.06.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der neue Kindergarten an der Lohausstraße wird zur „plusKita“, er kümmert sich besonders auch um jene Kinder, die sprachliche Defizite haben.

Der neue Kindergarten an der Lohausstraße wird zur „plusKita“, er kümmert sich besonders auch um jene Kinder, die sprachliche Defizite haben. © Elisabeth Schrief

Auf Beschluss des Ausschusses Generationen und Soziales tragen die Kindergärten St. Sixtus, Lohausstraße und Conzeallee für die kommenden fünf Jahre den Titel „plusKita“. Der Titel ist mit Geld, aber auch mit einer Aufgabe verknüpft. Die Einrichtungen erhalten je Kindergartenjahr 30.000 Euro und sind im Gegenzug dazu verpflichtet, sich parallel zu den bisherigen Aufgaben intensiv um Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf zu kümmern. Dabei geht es vor allem um die sprachliche Förderung.

Stadt will Bildungschancen der Kinder verbessern

Die Auswahl der Kindergärten traf das städtische Jugendamt in Absprache mit Landesjugendamt. Auswahlkriterien waren das Jahreseinkommen von Familien, die Anzahl der Alleinerziehenden, die Anzahl der Hilfen zur Erziehung in der Familie und die Anzahl der Familien mit Migrationshintergrund. Die Entscheidung für die drei Kitas fiel nach Datenerhebung in den Kitas.

Ziel der besonderen Förderung ist, die Bildungschancen der Kinder zu verbessern und zu stärken. Dafür gibt es individuelle Bildungs- und Förderangebote. Sie helfen beispielsweise bei der sprachlichen Entwicklung von Kindern, in deren Familien vorrangig nicht Deutsch gesprochen wird. Eine sozialpädagogische Kraft mit dem Umfang von mindestens einer halben Stelle kümmert sich um die Jungen und Mädchen. Immer werden auch die Eltern einbezogen.

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