Halterner „Wasserratten“ löchern Promis mit kniffligen Fragen

dz„Genial daneben“

Vor der Aufzeichnung waren sie ganz schön nervös: Florian Wilms, Nicole Seine und Jonas Konietzka gaben dem Promi-Rateteam in der Sat. 1-Show „Genial daneben“ einige Nüsse zu knacken.

Haltern

, 14.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Bereits vor Wochen standen Nicole Seine, Jonas Konietzka und Florian Wilms vom Schwimmverein Haltern vor den Kameras des Fernsehsenders Sat.1 für die TV-Show „Genial daneben - Das Quiz“. Am Freitagabend wurde die Folge mit Halterner Beteiligung ausgestrahlt.

„Wir waren alle schon nervös und wussten nach der Sendung schon gar nicht mehr alles“, gesteht Florian Wilms. Daher waren er und seine beiden Teamkollegen bereits gespannt, die Folge nun auch vor dem Fernseher noch mal verfolgen zu können.

Promis im Rateteam

„Es hat echt Spaß gemacht“, sagt Florian Wilms. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des SV Haltern durfte er dem prominenten Rateteam mit Hella von Sinnen, Wigald Boning und Bülent Ceylan knifflige Fragen stellen. Wenn eine Frage nicht beantwortet werden kann, gibt es 500 Euro. „Leider wurden zwei Fragen beantwortet“, erzählt Florian Wilms.

Er hatte gefragt, womit der Inselstaat Tuvalu jährlich bis zu fünf Millionen Dollar verdient. Die anwesenden Comedians hatten dann drei Antwortmöglichkeiten und entschieden sich letztendlich richtig: Der kleine Staat im Pazifischen Ozean verkauft Domainrechte. Diese sind besonders für Fernsehsender attraktiv, da die Internetseiten dann mit „.tv“ enden können.

Nicole Seine fragte, wie sich der ehemalige US-Präsident George Bush senior 1992 wochenlang zum Thema internationaler Komiker machte. Auch diese Frage konnte richtig beantwortet werden: Bei einem Staatsbankett hatte sich der Präsident vor laufender Kamera übergeben.

„Tunnel der Liebe“

Die anwesenden Comedians scheiterten aber an Jonas Konietzkas Frage. Keiner wusste, was in der Ukraine als „Tunnel der Liebe“ bezeichnet wird. Das ist ein Tunnel aus Bäumen durch den eine Zugstrecke führt. Der Lohn für den Fragensteller waren jedoch nicht nur 500 Euro, sondern auch die Teilnahme am Finale, in dem es um weitere 5000 Euro ging.

Dort trat er dann gegen einen Teilnehmer aus einem anderen Team um den Hauptpreis an. Nun mussten sie nicht mehr Fragen stellen, sondern selbst mit Ja oder Nein beantworten. Erst nach einigen Fragen gab es die erste falsche Antwort. Da die jedoch von beiden kam, ging am Ende keiner mit 5000 Euro nach Hause.

„Das war sehr spannend“, erinnert sich Florian Wilms. Einige Folgen habe er sich danach noch angesehen, erzählt er, doch so spannend sei kein anderes Finale gewesen. Auch das Geschehen hinter der Kamera sei sehr interessant gewesen. Vor allem „wie viel im Hintergrund gearbeitet wurde“, faszinierte den 24-Jährigen.

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