Meinung

Diese Anlaufstelle in Haltern ist in Coronazeiten wichtiger denn je

Für das Psychologische Beratungszentrum ist die Arbeit in Coronazeiten nicht weniger geworden. Es hilft Menschen in psychischen Ausnahmesituationen - und braucht auch selbst Hilfe.
Das Psychologische Beratungszentrum befindet sich in Haltern an der Kirchgasse. © Jürgen Wolter

Wer bei psychischen Problemen die Hilfe eines Psychologen oder Psychiaters in Anspruch nehmen will, muss oft mit extrem langen Wartezeiten rechnen. Mehrere Monate sind da keine Seltenheit. In einer solchen Situation wäre oft aber gerade schnelle Hilfe notwendig. Wesentlich zügiger geht es beim Psychologischen Beratungszentrum (PBZ) Haltern. Zumindest eine Erstberatung lässt sich in absehbarer Zeit vereinbaren.

Dass in Coronazeiten die Probleme wachsen, dass Depressionen, Angststörungen, Einsamkeitsgefühle, aber auch Stress und Gewalt in Familien zunehmen, verschärft die Situation noch. Seit über 30 Jahren gibt es das PBZ in Haltern. Es bietet kostenlos psychologische Beratungen und Therapien an. Getragen wird es von Stadt und Land. Aber das Zentrum ist auch auf Spenden angewiesen, um seine Beratung weiterhin im gewohnten Umfang anzubieten. Dabei versucht ein Förderverein zu helfen. Aber: Veranstaltungen zu organisieren oder dort präsent zu sein und die Werbetrommel zu rühren – auch das blieb wegen Corona auf der Strecke.

Über eine Mitgliedschaft im Förderverein kann man das PBZ Haltern unterstützen oder auch durch eine Spende. Hilfe bei psychischen Problemen duldet oft keinen Aufschub, Wartezeiten können die Symptomatik verschlimmern. Deshalb ist die Arbeit des PBZ so wichtig und sollte gesichert werden.

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