Die Wasserstände der Halterner Stauseen steigen wieder

Nach Regentagen

Der Regen bringt Segen: Das Halterner Wasserwerk freut sich, dass sich durch die Niederschläge der letzten Tage die Stauseen als Trinkwasserreservoirs langsam wieder auffüllen.

Haltern

, 13.10.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Wasserstände der Halterner Stauseen steigen wieder

Der Wasserstand des Halterner Stausees ist noch immer niedrig, aber sie erholen sich langsam. © Hans Blossey

Im September hatte die Gelsenwasser AG noch gemeldet, dass die Wasserstände in den Halterner Stauseen weiter sinken. Die ersten Regenfälle nach dem heißen Sommer hatten nicht für eine Entspannung gesorgt. Doch jetzt kann Unternehmenssprecherin Heidrun Becker erstmals Entwarnung geben. Die Wasserstände steigen wieder.

Im Hullerner Stausee beträgt der Füllstand wieder 39 Prozent (August: 33 Prozent), damit ist der Wasserstand um 60 Zentimenter gestiegen. Die Gelsenwasser AG nutzt diese Talsperre zur Wassergewinnung, außerdem dient sie der stillen Erholung. Die Talsperre wurde am 15. Oktober 1985 nach dreizehnjähriger Bauzeit eingeweiht.

Viel Regen im Winter

Der Halterner Stausee (Nordbecken) hat sein Pegeltief ebenfalls überwunden. Hier beträgt der Füllstand mittlerweile wieder 56 Prozent, dass entspricht einem Anstieg des Wasserstandes von 20 Zentimetern. Die Gelsenwasser AG hofft auf ausreichende Niederschläge im Winter, damit sich beide Seen in Hullern und Haltern wieder gut füllen.

Das Südbecken am Wasserwerk seitlich der Bundesstraße 58 ist grundsätzlich zu 100 Prozent gefüllt. Von hier aus wird das Wasser in die Sickerbecken geleitet.

Wasser aus dem Kanal

Während der langen Hitzeperiode hatte Gelsenwasser die Schleusen am Dortmund-Ems-Kanal in Senden geöffnet und täglich 70.000 Kubikmeter Wasser in die Stever geleitet und damit für die Trinkwassergewinnung entnommen. Das ist jetzt nicht mehr notwendig, wie Heidrun Becker bestätigt.

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