Trotz Regen: Die Natur hat unter der Trockenheit der letzten Jahre extrem gelitten

Grundwasser

Ein Foto dokumentiert die Veränderungen in der Natur. Einer Birke im Sythener Brook hat vor allem die Trockenheit und Hitze extrem zugesetzt.

Haltern

, 13.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Foto zeigt die Veränderung einer Birke im Sythener Brook in den letzten 15 Jahren, links 2019 rechts 2004.

Das Foto zeigt die Veränderung einer Birke im Sythener Brook in den letzten 15 Jahren. © Bernd Seckfort

Zwei Jahre lang litt die Natur unter großer Trockenheit. 2018 und 2019 waren extrem trockene und heiße Jahre mit wenig Niederschlägen. Zwei Fotos aus dem Sythener Brook von Bernd Seckfort dokumentieren die dramatischen Veränderungen einer einzelnen Birke in den letzten Jahren.

2019 waren nicht nur die Wasserstände im Stausee extrem niedrig, auch der Grundwasserpegel war stark gesunken. Die Gelsenwasser AG stellte fest, dass die Grundwasserstände in den Oberflächenschichten so niedrig wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen waren. Auch die Förster des RVR waren in großer Sorge.

Beim Grundwasser hat eine Erholung eingesetzt

Inzwischen hat es einige Wochen stark geregnet. „Die Stauseen auch im Sauerland sind wieder auf den normalen Füllständen“, sagt Gelsenwasser-Pressesprecherin Heidrun Becker. Bis Ende Januar war das Wasser aber erst etwa 1,80 bis 2 Meter tief ins Erdreich eingesickert. „Die stärksten Regenfälle hatten wir im Februar, da liegen uns die aktuellen Messergebnisse noch nicht vor. Es dürfte aber auch beim Grundwasser eine Erholung eingesetzt haben.“

„Ich glaube, dass sich die Bäume ein wenig erholt haben“, sagt auch Förster Kersten Blaschczok vom RVR Ruhr Grün. „Bis allerdings das Regenwasser zum Grundwasser durchsickert, wird es noch dauern, denn die Grundwassertiefe um Haltern liegt bei 30 bis 50 Metern.“

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