Corona-Krise: Die Lippefähre Maifisch in Flaesheim verkehrt vorerst nicht

Lippefähre Maifisch

Der Lippeverband lässt seine Lippefähren wegen des Coronavirus zunächst nicht zu Wasser. Auch die Flaesheimer Maifisch bleibt im Trockendock.

Flaesheim

, 21.03.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Lippefähre Maifisch wird vorläufig nicht zu Wasser gelassen.

Die Lippefähre Maifisch wird vorläufig nicht zu Wasser gelassen. © Stefan Tuschy EGLV

Von Ostern bis Oktober verkehrt normalerweise die Lippefähre Maifisch in Flaesheim. Wegen der Corona-Krise hat sich der Lippeverband aber nun entschlossen, die Fähre Maifisch in Haltern und auch die Personenfähren in Hamm und Dorsten bis auf Weiteres nicht zu Wasser zu lassen.

Kein „Ansteckungs-Hotspot“

„Da mehrere Tausend Gäste pro Saison unsere Fähren nutzen, die Überfahrt manuell per Hand erfolgt und die Menschen dicht an dicht an Bord stehen, können wir ein erhöhtes Ansteckungspotenzial mit dem Coronavirus hier nicht ausschließen“, erklärt Dr. Emanuel Grün, Technischer Vorstand des Lippeverbandes. Um diesen „Ansteckungs-Hotspot“ zu vermeiden, bleiben alle drei Fähren des Lippeverbandes erst mal an Land.

Die Betriebsteams des Lippeverbandes haben sich auf das Coronavirus eingestellt: Sie arbeiten im wöchentlich wechselnden Schichtbetrieb zu Hause und vor Ort, um Infektionsketten zu vermeiden. Daher nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in erster Linie die Basisaufgaben wahr, die im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge aufrechterhalten werden müssen. Zu den Kernaufgaben gehören unter anderem der Hochwasserschutz, der Betrieb von Kläranlagen, Pumpwerken, Hochwasserrückhaltebecken, Abwasserkanälen sowie Wasserläufen.

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